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Ab Sommer 2016 wird’s eng

Preetz Ab Sommer 2016 wird’s eng

Die Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Preetz boomt. Für das Schuljahr 2016/17 werden 119 neue Schüler in fünf Klassen erwartet. Doch damit wird es auch eng. Die von der Stadt und der Schule gewünschte Begrenzung der Schülerzahl und ein Neuzuschnitt des Einzugsbereichs wurden abgelehnt.

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Trotz der räumlichen Enge gibt es keine Begrenzung der Schülerzahl an der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Preetz.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz.  THG-Schulleiterin Irina von Guerard hatte bereits im Februar die Begrenzung der Aufnahmekapazität für die neuen fünften Klassen auf 100 Schüler in vier Klassen beantragt. Gleichzeitig sollte der Einzugsbereich auf die Stadt Preetz sowie die Gemeinden Kühren, Lehmkuhlen, Pohnsdorf, Postfeld und Schellhorn beschränkt werden. Man habe bereits zwei Differenzierungsräume zu Klassenzimmern umgenutzt, erklärte sie.

 Auch die Aufteilung auf zwei Standorte – die Regionalschule am Schulzentrum Hufenweg läuft unter dem Dach der THG aus – sei pädagogisch nicht sinnvoll. Und angesichts der Flüchtlingszahlen müsse die DAZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache) geteilt werden, sagte sie in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. „Da fehlt uns ein Raum.“

 Doch Schulrat Stefan Beeg verwies darauf, dass an der THG vier Klassen und an der ehemaligen Wilhelminenschule zwei Klassen entlassen werden. „Damit werden sechs Klassenzimmer frei.“ Die benötigten fünf Räume stünden also zur Verfügung. Eine Begrenzung sei daher nicht genehmigungsfähig. Außerdem würde sich sonst beispielsweise für Kinder aus Kirchbarkau der Schulweg verdoppeln.

 Aus pädagogischer Sicht allerdings sei ein einziger Standort „ausgesprochen sinnvoll und wünschenswert“. Man habe zwei äußerst unterschiedliche schulische Systeme vor dem Hintergrund installiert, dass die Regionalschule auslaufe. Der neu geschaffene Planungszirkel müsse nun entscheiden, wie sich der Schulstandort am Hufenweg positionieren soll. „Aber warum soll man an einer Stelle etwas dazu bauen, wenn man an anderer Stelle einen Leerstand hat?“

 Ein Anbau von zwei neuen Klassenräumen an die THG würde um die 400000 Euro kosten, erklärte Ausschussvorsitzender Wolf Bendfeldt. Der Ausschuss sprach sich dagegen aus und will zunächst die Ergebnisse des Planungszirkels zur Zukunft des Schulstandorts am Hufenweg abwarten.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
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