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Virus H5N8 ausgeschlossen

Todesursache in Kühren unklar Virus H5N8 ausgeschlossen

Die 13 Hühner, die in einem privaten Stall in Kühren tot aufgefunden wurden, sind nicht an der Geflügelpest gestorben. Das Friedrich-Löffler-Institut bestätigte die Untersuchungsergebnisse des Landeslabors.

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Entwarnung in Kühren: Eine Tierärztin des Kreisveterinäramtes nimmt Proben in dem Betrieb.

Quelle: Dirlk Schneider

Kühren. „Vogelgrippeviren können als Todesursache ausgeschlossen werden“, erklärte der Sprecher des Kreises Plön, Hendrik Schwinghammer. Das Kreisveterinäramt hatte am Dienstag vorsichtshalber den Restbestand von 16 weiteren Hennen gekeult. Es bestand der Verdacht, dass die Tiere an dem hochpathogenen aviären Influenzavirus H5N8 gestorben seien. In unmittelbarer Nachbarschaft der Hobbyzucht in Kühren befinden sich zwei Großbetriebe mit intensiver Geflügelhaltung.

 Woran die Kührener Hühner gestorben sind, konnte noch nicht ermittelt werden. Die entsprechenden Analysen der Proben könnten einige Zeit in Anspruch nehmen, da konkrete Verdachtsfälle Vorrang haben.

 Der Besitzer der Hühnerhaltung will „zunächst abwarten“, bevor er seinen Stall wieder auffüllt. „Eigentlich wollte ich ausbauen“, sagte Gernot von Hagen dieser Zeitung. Der 41-Jährige hatte in Kühren vier seltene Rassegeflügelsorten gehalten.

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Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

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Foto: Das klinische Bild entsprach der Vogelgrippe: Warum die Hühner binnen 24 Stunden verendeten, ist noch unklar.

Große Aufregung herrschte am Dienstag in Kühren. Weil der Verdacht bestand, dass in einem Hühnerstall die Geflügelpest ausgebrochen war, rückten Tierärzte vom Kreisveterinäramt an. Vorsorglich wurde der gesamte Bestand von 29 Tieren getötet und entsorgt. Am Nachmittag kam die Entwarnung.

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