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U-Boot-Denkmal in Laboe soll pink werden

Friedensaktivistinnen U-Boot-Denkmal in Laboe soll pink werden

Das U-Boot vor dem Marine-Ehrenmal in Laboe soll pink werden. Friedensaktivistinnen wollen am Donnerstag versuchen, das Boot anzumalen. Sie rechnen aber damit, "vermutlich nicht freundlich empfangen zu werden".

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Wenn es nach dem Willen der Friedensaktivistinnen geht und es keinen Widerstand gibt, könnte das U-Boot in Laboe am Donnerstag so aussehen.

Quelle: Foto Welding (Achiv)/Montage Schlapkohl

Laboe. Die Aktion solle unterstreichen, dass das Kriegs- und Krisengeschäft ernsthaft beendet werden müsse, sagte Initiatorin Katjana Zunft, Landtagskandidatin der Linken aus Lübeck, am Montag. Das U-Boot in Laboe stehe auch für die toten Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. „Wir als Frauen wollen Frieden, Abrüstung und ein Ende der Waffenproduktion.“

Die Aktion soll um 17 Uhr beginnen. Die Aktivistinnen wollen dabei Petticoats und pinke Wollmützen („Pussyhats“) tragen, die zum Symbol gegen US-Präsident Donald Trump und für eine neue Frauenbewegung geworden sind. Die Aktivistinnen rechnen damit, dass sie vom Denkmalsverein Laboe „vermutlich nicht freundlich empfangen werden“. Die Frauen haben aber auf jeden Fall Farbe und Roller dabei: "Irgendwas werden wir machen. Auch wenn es nur einen Wolke aus pinker Farbe ist", sagte Zunft.

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Günter Schellhase
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