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Satter Sound aus V8-Motoren

US-Cars in Bredeneek Satter Sound aus V8-Motoren

Unter dem Motto „Cars, Sounds & Rock’n’Roll“ stand das US-Car- und Oldtimertreffen am Sonntag am Gasthaus Bredeneeker (Gemeinde Lehmkuhlen). Die amerikanischen Autos waren dabei eindeutig in der Mehrzahl. Aber auch der eine oder andere Oldtimer war Blickfang für die zahlreichen Besucher.

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Volker Lamprecht präsentiert beim US-Car- und Oldtimer-Treffen in Bredeneek stolz seinen 69er Camaro.

Quelle: Silke Rönnau

Bredeneek. „Das ist ein satter Sound, oder?“ Volker Lamprecht sitzt stolz in seinem 69er Chevrolet Camaro. Der Wagen war allerdings trotz seines Namens nie in den Vereinigten Staaten. „Der wurde in der der Schweiz gebaut“, erzählt er. Er habe allerdings noch einiges verändert und unter anderem ein neues Getriebe und einen neuen V8-Motor eingebaut. Dazu kämen Alu-Zylinderköpfe und ein extra Ölkühler. Der Lübecker zeigt in den riesigen Motorraum, der vorne noch eine besondere Knautschzone für eventuelle Unfälle hat.

 2007 hatte er den Wagen komplett zerlegt gekauft und ihn selbst zusammengebaut. „Ich fahre auch Rennen damit über die Viertelmeile“, berichtet Lamprecht. Dabei stehen zwei Autos nebeneinander, die Gas geben, wenn die Ampel auf Grün umspringt. Seine derzeitige Bestzeit für die gut 400 Meter lange Strecke liegt bei 14,6 Sekunden, beim nächsten Rennen will er möglichst unter 14 Sekunden kommen.

 Zum vierten Mal veranstalten die US-Car- und Oldtimerfreunde aus Kiel zusammen mit Gastwirt Michael Bock das Treffen am zweiten August-Wochenende. „Es sind bestimmt 400 Autos hier“, meint Mitorganisator Christian Hagedorn. Es sei schon etwas Einzigartiges, ein amerikanisches Modell zu fahren, schwärmt er. Manche bauten ihr Auto komplett um, andere ließen es möglichst im Originalzustand, um das H-Kennzeichen für Oldtimer zu bekommen und so Steuern zu sparen. Denn die könnten angesichts der großen Motoren auch mal etwas höher ausfallen. „Wichtig ist ein V8-Motor“, betont Hagedorn: „Mit einem V6 wirst du nur milde belächelt.“

 Im Rahmenprogramm standen unter anderem Hubschrauberrundflüge, Livemusik, Treckerrundfahrten, Hüpfburg und Cheerleader-Auftritte. „Wir versuchen, für die ganze Familie etwas zu machen“, erklärt Christian Hagedorn.

 Weitere Informationen zum Club gibt es im Internet unter www.uscarfreundekiel.de

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
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