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Übergangslösung für die THG gefunden

Preetz Übergangslösung für die THG gefunden

Monatelang hatten Schüler, Eltern und Lehrer der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Preetz gegen eine Auslagerung von Klassen an den Standort Hufenweg gekämpft. Jetzt wurde eine Lösung – zumindest für das kommende Schuljahr – mit zwei Räumen am benachbarten Gymnasium gefunden.

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Zwei Räume im Friedrich-Schiller-Gymnasium (Foto) in Preetz werden im kommenden Jahr von der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule genutzt.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Zur Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (THG) gehört auch der Standort Hufenweg mit der auslaufenden Regionalschule. Aufgrund der Platznot in der THG war überlegt worden, die zehnten Klassen im neuen Schuljahr 2016/17 am Hufenweg zu unterrichten. In einer großen Demo im April sowie in vielen Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses hatten Schüler, Eltern und Lehrer lautstark dagegen protestiert. 

Hier sehen Sie die Bilder der Demo der THG-Schüler in Preetz.

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Der Ausschuss befasste sich am Mittwochabend erneut mit dem Thema. Für die Verlagerung des zehnten Jahrgangs an die Außenstelle der THG schätzte die Verwaltung die Kosten auf gut 150.000 Euro. Die Schulleitung entschied sich jedoch für Variante zwei mit geschätzten Kosten von rund 42000 Euro. Dafür sollen drei Differenzierungsräume im Hauptgebäude der THG am Castöhlenweg in Klassenzimmer umgewidmet werden. Zusätzlich können nach Absprache mit dem Kreis Plön zwei Räume im Friedrich-Schiller-Gymnasium genutzt werden.

Zusätzlich bestehen Überlegungen, den Kunst- und Werkraum im Erweiterungsbau zu einem Klassenraum für eine Integrationsklasse im fünften Jahrgang umzuwandeln. „Wegen der anhaltend hohen Schülerzahlen und aufgrund des Wegfalls der Differenzierungsräume ist die ausschließliche Beschulung in der Hauptstelle jedoch nur als kurzfristige Übergangslösung tragbar“, schreibt die Verwaltung in der Vorlage.

„Einen Anbau bekommen wir ja nicht bis zum 1. September, also haben wir um Alternativen gerungen“, erklärte Schulleiterin Irina von Guerard in der Sitzung. „Die vielen Argumente gegen eine Auslagerung ließen nur zu, dass wir zusammenrücken“, sagte sie und machte deutlich, dass dies nur eine Übergangslösung sein kann. „Trotzdem benötigen wir einen Anbau.“ Doch der wird in naher Zukunft nicht kommen. Mit vier zu vier Stimmen wurde der von den Grünen unterstützte SPD-Antrag abgelehnt, den möglichen Kostenrahmen für sechs Klassenräume zuzüglich Differenzierungsräume zu prüfen. Mit Blick auf Schuldenstand und weitere auf die Stadt zukommende Kosten beispielsweise bei den Kindergärten machten CDU-/FWG-Fraktion und BGP deutlich, dass sie in absehbarer Zeit keine Option für einen Anbau sehen.

Der Planungszirkel für die Entwicklung des Schulstandortes Preetz soll weiter tagen. Abgelehnt wurde jedoch mit vier zu vier Stimmen ein Antrag von Irena Scheicher (Bündnis 90/Die Grünen), neben Schulleitungen und Kommunalpolitikern auch die Vertreter der Schulelternbeiräte mit in die nichtöffentliche Runde aufzunehmen.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
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