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Größeres Gewicht für kleine Betriebe

Unternehmensverband Größeres Gewicht für kleine Betriebe

Der Unternehmensverband (UV) Ostholstein-Plön bekommt eine neue Spitze. Neben dem 12-köpfigen Vorstand soll künftig ein Präsidium aus vier Vorstandsmitgliedern die Interessen der 340 Mitgliedsbetriebe vertreten.

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Sie sind das neue Präsidium des Unternehmensverbandes Ostholstein-Plön: Werner Süß (von links), Karsten Kahlcke, Hans-Ingo Gerwanski und Eberhard Rauch.

Quelle: Ralph Böttcher

Plön/Lensahn. Die Mitgliederversammlung in Lensahn stimmte am Donnerstagabend dem Antrag des Vorstands zu. Jetzt müsse nur noch das Registergericht die Satzungsänderung prüfen, erklärte UV-Geschäftsführer Eberhard Rauch dieser Zeitung.

 Dem neuen Präsidium werden antragsgemäß neben Rauch der Vorstandsvorsitzende Werner Süß (Werner & Werner GmbH) aus Heikendorf, sein Stellvertreter Karsten Kahlcke (Mentoren für Unternehmen in S-H) aus Lütjenburg und Vorstandsmitglied Hans-Ingo Gerwanski (Sparkasse Holstein) aus Eutin angehören.

 Einen Wechsel gab es auch im Vorstand: Als Nachfolger des ausscheidenden Holger Klindwort (Bad Schwartau) wurde Rolf Fischer von Gebr. Behrend Dachtechnik in Plön gewählt.

 Ziel der Satzungsänderung ist, die Arbeit des Verbandes effektiver zu gestalten. Wie der Vorsitzende Süß vor Kurzem auch in dieser Zeitung erklärt hatte, stehe die Wirtschaft trotz robuster Konjunktur und niedriger Arbeitslosenzahlen in den Kreisen Plön und Ostholstein vor großen Herausforderungen. Niedrige Zinsen allein würden keinen Investitionsschub auslösen. „Eines unserer Verbandsziele ist es, insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen Stimme und Gewicht zu verleihen“, sagte Süß vor rund 100 Mitgliedern und Gästen. „Man redet im politischen Raum zwar immer wieder vom Mittelstand. Die eigentlichen Probleme des Mittelstandes werden jedoch nur wenig beachtet.“ Wahlgeschenke müssten in den kommenden Jahren durch Steuern und Abgaben auch vom Mittelstand bezahlt werden.

 Konkret forderte Süß mehr Mittel und Personal in Bereichen wie Straßenbau und Infrastruktur, Polizei und Justiz: „Warum verkleinert man nicht den Verwaltungsaufwand? Muss jede EU-Verordnung unbedingt durch Andocken neuer nationaler Vorschriften umgesetzt werden?“ Förderprogramme der EU kämen häufig erst mit einem Zeitverzug von bis zu zwei Jahren zum Tragen – die Förderperiode betrage aber in der Regel nur fünf Jahre. Würden mehr spezielle Beratungsfirmen für die Lösung von Problemen eingesetzt, könnten die Behörden entsprechende personell verkleinert werden.

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Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

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