27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Erfolgsmodell für Wanderfreunde

Verein Schusteracht Erfolgsmodell für Wanderfreunde

Die Schusteracht ist ein Erfolgsmodell. Das ist die Bilanz, die Vorsitzender Axel Langfeldt zur Jahreshauptversammlung des Vereins ziehen konnte. Die Nord- und die Südschleife rund um Preetz werden nicht nur von Wanderern und Radfahrern genutzt – auch für Reiter gibt es ein 93 Kilometer langes Wegenetz.

Voriger Artikel
Charleys Tante besucht Heikendorf
Nächster Artikel
Vandalismus bei Bogenschützen

Axel Langfeldt und Manuela Heblich freuen sich über die Auszeichnung „Pferdefreundliche Region“, die der Verein Schusteracht im vergangenen Jahr erhalten hat.

Quelle: Silke Rönnau

Schellhorn. Der Verein bietet zahlreiche geführte Wander- und Radtouren an, „die sehr gut angenommen werden“, erläutert Langfeldt im Gespräch. „Die Teilnehmerzahlen liegen oft im hohen zweistelligen Bereich“, fügt seine Stellvertreterin Manuela Heblich hinzu. Im vergangenen Jahr konnten die 175 Mitglieder das zehnjährige Bestehen des Vereins feiern. In diesem Jahr steht die Mitgliederwerbung im Mittelpunkt. Außerdem soll die Schusteracht über die Grenzen der Region hinaus noch bekannter werden. Dazu wird zusammen mit einer Grafikerin ein Flyer erarbeitet, der auf den Touren und bei Veranstaltungen verteilt werden soll.

 Eine besondere Würdigung für den Einsatz der vergangenen Jahre war die Auszeichnung als „Pferdefreundliche Region“. Bei den Deutschen Meisterschaften der Vielseitigkeitsreiter in Nordrhein-Westfalen 2015 überreichte die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) den Titel als Bundessieger an die Schusteracht. „Das Schild haben wir in Dammdorf aufgehängt“, berichtet Langfeldt.

 „Unser Ziel ist es, das Reitwegenetz noch weiter auszubauen“, sagt Manuela Heblich, die sich über die Möglichkeiten freut, „abseits der Straßen durch die Natur zu reiten“. Voraussetzung für die Nutzung der Reitwege seien eine Kopfnummer und eine Vignette. Mit knapp 400 Abonnenten – gerechnet habe man ursprünglich mit 200 – könnten die Pflegemaßnahmen problemlos finanziert werden. Angedacht werde außerdem der Bau einer Brücke für eine Abkürzung vom Gut Bredeneek zum Gut Rastorf. Mit der Forstverwaltung Dobersdorf bestehe eine mündliche Vereinbarung, dass der Wildenhorster Wald für Reiter mit Vignette freigegeben sei. Ein Dank geht auch an den Wahlstorfer Bürgermeister Sönke Först, der als Grundeigentümer einen Randstreifen an der Straße von Wielen nach Tiefenthal zum Reiten freigegeben habe. Am Landgasthof Alte Schule in Wahlstorf sollen noch Paddocks als Rastmöglichkeit aufgestellt werden.

 Eine der vielen Radtouren im vergangenen Jahr führte zum Postsee und zur Alten Schwentine. Dabei ging es um die neue Erschließung eines derzeit versperrten alten Weges: des Kirchsteigs von Postfeld nach Preetz. Über 50 Radfahrer nahmen teil – „ein Beweis für das große Interesse an diesem Weg“, so Langfeldt.

 Im vergangenen Jahr musste auch einiges ausgebessert werden. „Die Rasthütten kommen in die Jahre.“ Dabei hat der Verein auch mit Vandalismus zu kämpfen. Immer wieder müssen Schmierereien beseitigt werden. Die Info-Tafel in Pohnsdorf ging nach einem Autounfall in Flammen auf. Axel Langfeldt entdeckte das Nummernschild des Unfallverursachers, doch es sei fraglich, ob die Schadenersatzforderungen gegen die Täter Aussicht auf Erfolg hätten. Auch in diesem Jahr seien Instandsetzungsarbeiten auf der Schusteracht geplant.

 Bei den Wahlen wurden die stellvertretende Vorsitzende Manuela Heblich, Kassenwart Gernot Fritsche und Schriftführerin Antje Kock im Amt bestätigt. Den bisher vakanten Posten als zweiter stellvertretender Vorsitzender übernahm Ernst Schuster.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3