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Weitere Kadaver in Schleswig-Holstein entdeckt

Bürgertelefon eingerichtet Weitere Kadaver in Schleswig-Holstein entdeckt

Die Vogelgrippe in Schleswig-Holstein scheint sich auszubreiten. Es sollen tote Wildvögel jetzt auch am Stocksee im Kreis Segeberg entdeckt worden sein. Nach dem Krei Plön gab es jetzt auch weitere Funde im Kreis Rendsburg/Eckernförde.

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Eine tote Reiherente treibt am Ufer des Großen Plöner Sees in Plön.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Plön. Es sei aber noch unklar, woran die Tiere am Stocksee starben, berichtete NDR 1 Welle Nord am Mittwoch. Eine Stellungnahme des Umweltministeriums in Kiel und des Veterinäramts Segeberg waren zunächst nicht zu bekommen.

Der Stocksee liegt nur einen guten Kilometer entfernt vom Großen Plöner See, an dem zuerst Kadaver in der vergangenen Woche mit dem Geflügelpest-Erreger H5N8 entdeckt worden waren. Weitere Seen in der Nähe sind bereits betroffen.

Weitere tote Seevögel gefunden

Mitarbeiter der Stadt Plön fanden am Mittwoch erneut tote Seevögel im Uferbereich des Großen Plöner Sees, teilte ein Mitarbeiter der Stadt mit. Seit Tagen sammeln städtische Mitarbeiter, geschützt mit Mundschutz und Gummihandschuhen, verendete Tiere ein. Bisher wurden mehr als 200 tote Wildvögel gefunden, von denen die meisten vom Geflügelpest-Erreger H5N8 befallen waren.

Behörden und Geflügelzüchter in Schleswig-Holstein bemühen sich, ein Ausbreiten der Krankheit auf Nutztierbestände zu verhindern. So gilt eine Stallpflicht für Geflügel in ganz Schleswig-Holstein. Zudem wurden um die Fundorte toter Wildvögel Sperrbezirke angeordnet.

Vogelgrippe außerhalb von Schleswig-Holstein

Bei Wildvögeln am Bodensee ist ebenfalls Vogelgrippe festgestellt worden. Das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte, dass es sich um die stark krankmachende Form handelt, wie das baden-württembergische Agrarministerium am Mittwoch mitteilte. Auch in Polen gibt es wie im Kreis Plön Vogelgrippe bei Wildvögeln in der stark krankmachenden Form.

Bürgertelefon wird eingerichtet

Um Fragen von Bürgern zu beantworten, richtet das Land ein Bürgertelefon ein. Dieses ist von Donnerstag an ab 10 Uhr freigeschaltet und von da zunächst werktags von 9 bis 17 Uhr besetzt und unter Tel. 0431/ 160 6666 erreichbar. Zudem hat der betroffene Kreis Plön ab 10. November unter der Telefonnummer 04522/74387 Mo-Do von 8.30-17 Uhr, Fr 8.30-13 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Es ist das dritte Mal, das Schleswig-Holstein sich mit der Vogelgrippe auseinandersetzen muss. Doch dieses Mal geht es um eine völlig andere Dimension. Denn 2006 ging es um einen Vogelgrippetyp, der deutlich weniger bedrohlich für die Tiere war.

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