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Vollsperrung der B202 wegen Straßenbau

Lütjenburg Vollsperrung der B202 wegen Straßenbau

Autofahrer auf der B202 müssen sich zwischen Mitte April und Mitte Mai auf Umwege einstellen. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr erneuert zwischen Bellin und Lütjenburg auf einer Länge von sieben Kilometern die Fahrbahndecke. Dabei kommt es zu Behinderungen bis hin zu Vollsperrungen der Straße, auf der jeden Tag rund 7500 Autos und Lkw fahren.

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Von Lütjenburg bis Bellin wird die B 202 samt Radweg komplett erneuert.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. „Die Strecke haben wir schon länger auf dem Zettel“, sagte der Leiter des Landesbetriebs, Matthias Paraknewitz. Kein Wunder: Der Zustand der Straße ist erkennbar schlecht. An vielen Stellen sind Flicken zu sehen. Vor allem zwischen den Fahrbahnen klaffen immer wieder große Risse. Frost sorgte an einigen Stellen für Löcher. Die Oberfläche der Straße ist teilweise stark uneben.

 Die Kosten für den Ausbau stehen noch nicht fest, weil die Aufträge an die Firmen noch nicht vergeben sind. Paraknewitz schätzt, dass man am Ende zwischen einer und zwei Millionen Euro landen wird.

 Asphaltierungsarbeiten in diesem Ausmaß sind für den Landesbetrieb immer logistische Schwerstarbeit. Die Anlieger sind mittlerweile über die Straßenerneuerung informiert. Die betroffenen Grundstückseigentümer werden gebeten, sofern möglich ihre Grundstücke über Gemeindewege anzufahren oder ihre Fahrzeuge außerhalb der Baustelle auf Parkplätzen oder an Gemeindewegen abzustellen. Die Vollsperrung hat auch Auswirkungen auf den Busverkehr der Autokraft und der Verkehrsbetriebe des Kreises Plön. Über den genauen Verlauf der Umleitungen will der Landesbetrieb zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

 Um die Belastungen für die Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten, vollzieht die Behörde den Ausbau in zwei Etappen. Zwischen dem 18. April und dem 2. Mai soll der Straßenabschnitt zwischen Bellin und der Kreuzung Seekrug in Angriff genommen werden. Der Radweg bleibt hier zunächst unangetastet, weil er im Notfall als Ersatzweg für Rettungswagen und Feuerwehr dient.

 Dafür beginnen zeitgleich die Bauarbeiten am Radweg zwischen Seekrug und dem Ortseingang Lütjenburg. Zwischen dem 2. und dem 15. Mai ist es umgekehrt. Dann ist der Radweg zwischen Bellin und Seekrug dran und die Straße zwischen Seekrug und Lütjenburg. Wenn es stark regnen sollte, kann es allerdings zu Terminverschiebungen kommen. Das sei das Restrisiko im Straßenbau. Mit den Vorbereitungen für den Straßenbau beginnen die Arbeiter bereits ab dem 11. April. Die letzten Arbeiten werden bis zum 25. Mai abgeschlossen sein.

 Es ist nicht die einzige große Baustelle dieses Jahr im Amt Lütjenburg, die Behinderungen für Autofahrer mit sich bringt. Auch die Landesstraße zwischen Hohenfelde und Lütjenburg soll mit großem Aufwand grundlegend erneuert werden. Auf einer Länge von etwa zehn Kilometern wird hier ebenfalls eine neue Asphaltdecke aufgebracht, weil die Straße marode ist. Ein genauer Zeitpunkt dafür steht aber noch nicht fest.

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Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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