25 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
Vorbereitungen auf die Ehrenamtsbörse

Lütjenburg Vorbereitungen auf die Ehrenamtsbörse

In Lütjenburg startet am 5. Oktober eine Ehrenamtsbörse. Ab diesem Tag können sich in einem Büro im Alten Pastorat (Stadtbücherei) Bürger melden, die sich für Projekte engagieren möchten. Gleichzeitig ist das Büro Anlaufstelle für Vereine, Institutionen und Behörden, die ihrerseits Hilfskräfte suchen.

Voriger Artikel
Stillstand bei geplanter Bootshalle
Nächster Artikel
Messerstecherin ist im Gefängnis

Mit einer Plakataktion wird in den nächsten Monaten auf die neue Ehrenamtsbörse aufmerksam gemacht. Henrik Faßbender und Eve Beitz sind die Ansprechpartner – natürlich ehrenamtlich.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. „Es ist mir eine Ehre“ steht auf Plakaten mit Porträts von bekannten Lütjenburgern, die ein Ehrenamt bekleiden. Sie hängen in den nächsten Monaten überall in der Stadt aus, um Werbung für die neue Ehrenamtsbörse zu machen, die unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dirk Sohn steht. Ohne das Ehrenamt gäbe es keine soziale Arbeit in der Stadt, sagte Sohn bei der Vorstellung des neuen Projektes. Entstanden ist die Idee im Beirat Soziale Stadt in einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Mandy Baer.

 Die Gesichter der neuen Einrichtung sind Henrik Faßbender (27) aus Kiel und Eve Beitz (63) aus Blekendorf, die das Büro in der Plöner Straße 2 jeweils montags von 16 bis 18 Uhr besetzen und Helfer registrieren und vermitteln. Faßbender hat selbst Erfahrung im Ehrenamt. Drei Jahre betreute er Jugendmannschaften im TSV Stein. Heute ist er dort Trainer der Kreisliga-Elf. Gerade auf dem Feld des Sports sieht er einen großen Bedarf an Menschen, die einfach anpacken und Aufgaben übernehmen. Fast jeder Verein könne noch gut Jugendtrainer oder Betreuer gebrauchen, ist seine Erfahrung.

 Eve Beitz engagierte sich in der Vergangenheit für die Tafel in Lütjenburg und wurde nun angesprochen, ob sie bei der Ehrenamtsbörse mitmachen möchte. Sie schätzt, dass sich viele Lütjenburger und Menschen aus dem Umland melden werden, die Flüchtlingen helfen wollen, aber nicht wissen wie und wo. „Das ist im Augenblick das große Thema.“ Sie hofft auch darauf, dass sich Bürger zur Verfügung stellen, die zum Beispiel Besuchsdienste in Seniorenheimen übernehmen möchten.

 Partner der Lütjenburger ist das Freiwilligenzentrum in Preetz. Es entstand im Rahmen eines EU-Projektes mit Verbänden aus dem Kreis Plön und Partnern in Dänemark. Auch durch die Preetzer Einrichtung werden Ehrenamtler vermittelt.

 Die Initiative ist noch so frisch, dass die Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse noch nicht feststehen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

Events: Kreis Plön

Veranstaltungen im
Kreis Plön - Aktuelle
Termine, News, Infos

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3