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Verdächtiger auf freiem Fuß

Vergewaltigungsvorwurf in Kaserne Verdächtiger auf freiem Fuß

Ermittlungen wegen eines schwerwiegenden Vorwurfs: Ein betrunkener Soldat soll zwei ebenfalls betrunkene Kameradinnen am Donnerstagabend in der Kaserne Todendorf sexuell genötigt und vergewaltigt haben. Am Abend wurde der Mann aber wieder entlassen, da laut Staatsanwaltschaft kein dringender Tatverdacht besteht.

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Was geschah wirklich auf dem Truppenübungsplatz Todendorf?

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Panker/Kiel. „Wir können den Einsatz bestätigen. Unser Kriminaldauerdienst war vor Ort“, sagte Oliver Pohl von der Polizeidirektion Kiel gegenüber KN-online. Der Behördensprecher bestätigte auch, dass es zwei 18 und 22 Jahre alte Geschädigte und einen 29-jährigen Tatverdächtigen gebe. Bis zum Abend befand sich dieser in Polizei-Gewahrsam in Kiel. Dann war er laut Kiels Oberstaatsanwalt Axel Bieler aber entlassen worden, da kein dringender Tatverdacht bestehe. Die Ermittlungen dauerten dennoch an.

„Wir stehen allerdings noch am Anfang der Ermittlungen“, hatte Pohl bereits am Vormittag gesagt. Diese führe die Kriminalpolizei Plön. Details zum schwerwiegenden Tatvorwurf wollte die Polizei allerdings nicht schildern: „Nähere Informationen teilen wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht mit“, so Oliver Pohl.

Nach Informationen dieser Zeitung hatte an dem Abend eine Schießübung auf dem Truppenübungsplatz Todendorf in einem Fest einen rauschenden Abschluss gefunden. Es feierte aber nicht die dort stationierte Flugabwehrraketengruppe 61 der Luftwaffe, die ausgerechnet am Freitag zu ihrem Einsatz nach Mali aufbrach. Der Alkohol soll in Strömen geflossen sein, auch Vorgesetzte hätten sich betrunken. Eine der Geschädigten soll einen Alkoholwert weit über eine Promille gehabt haben.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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