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Familienzentrum: Kooperationspartner gesucht

Wankendorf Familienzentrum: Kooperationspartner gesucht

Die Initiativen, Gruppen, Vereine und Verbände in der Region bekommen in den nächsten Wochen Besuch von der Gemeinde Wankendorf. Mit der Aktion will die Kommune Kooperationspartner für das geplante Familienzentrum im Ort gewinnen – und so auch Doppelstrukturen auf Anbieterseite verhindern.

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Silke Roßmann will in den kommenden Wochen Kooperationspartner für das geplante Familienzentrum am Awo-Bürgertreff suchen.

Quelle: Sven Tietgen

Wankendorf. „Wir laden alle Gruppen und Organisationen zum Mitmachen ein“, betonte Bürgermeisterin Silke Roßmann.

Das Projekt befindet sich in einer entscheidenden Phase, führte Roßmann in einem Gespräch mit unserer Zeitung weiter aus. Die Gemeinde geht mit vielen Aktivitäten in Vorleistung, um in den Genuss von Fördergeldern in sechstelliger Höhe zu kommen. So wurde im vergangenen Jahr eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die den Awo-Bürgertreff am Kirchtor 18 als Standort für das Familienzentrum empfahl. In der jüngsten Gemeindevertretersitzung entschieden sich die Wankendorfer hinter verschlossenen Türen für Gunnar Dogs aus Markerup als Architekten. Geplant ist, am Awo-Standort einen Anbau zu errichten und gleichzeitig den gemeindeeigenen Bürgertreff energetisch zu sanieren.

Zugleich soll der Architekt den Förderantrag mitgestalten. Im Raum steht eine Summe von 430000 Euro, den Großteil davon sollen die Aktivregion Holsteinische Schweiz sowie das Amt für ländliche Räume, Landwirtschaft und Umwelt (LLUR) in Flintbek schultern. Wankendorf selbst steuert 116000 Euro bei. Parallel arbeitet das Amt Bokhorst-Wankendorf an einer Ausschreibung, mit der ab dem 1. Januar 2017 ein Träger für das Familienzentrum gefunden werden soll. Mit einer halben Stelle startet das Projekt, unter „Volllast“ sollen es anderthalb Stellen werden. Als Baubeginn wird 2018 angepeilt.

Das Zentrum ist als erster Ansprechpartner im Ort für Familien aus Wankendorf und den Umlandgemeinden für deren Sorgen, Nöten und Fragen vorgesehen. Mit familienfreundlichen Öffnungszeiten sowie telefonisch können sich Betroffene Rat und Unterstützung holen. Dafür sollen die zukünftigen Koordinatoren eng mit den Kooperationspartnern aus der Region zusammenarbeiten. Silke Roßmann ist davon überzeugt, dass dieses Modell funktioniert und die Attraktivität der Gemeinde als ländlichen Zentralort weiter steigen lässt. Als Beispiel nennt die Gemeindechefin Lütjenburg, ähnlich groß wie die Region Wankendorf. Im dortigen Familienzentrum laufen monatlich bis zu 500 Anfragen ein. „Unser Einzugsbereich umfasst weit über 8000 Menschen, inklusive der Orte in der Umgebung, die nicht zum Amt gehören“. Die Lage sei zentral, am Bürgertreff gibt es zudem zahlreiche Parkplätze. Und: „Der Kreis Plön hat das Angebot in Wankendorf ausdrücklich befürwortet.“

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