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Zu Weihnachten gibt’s Highspeed

Wankendorf Zu Weihnachten gibt’s Highspeed

Auf ein besonderes Weihnachtsgeschenk können sich die Wankendorfer freuen: Wenige Tage vor Heiligabend sollen die ersten Haushalte mit Hochgeschwindigkeit im Internet surfen können. Aktuell rücken die Bautrupps aus und verlegen in den Hauptstraßen die Glasfaserkabel.

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Die Rohrleitungsbauer um Norbert Fuhrmeister (vorne) sind mit dem Nahwärmenetz in Ruhwinkel fast durch. Die orangenen Leerohre für die Glasfaser werden gleich mit verlegt.

Quelle: Sven Tietgen

Ruhwinkel/Stolpe/Wankendorf.. In Ruhwinkel dagegen behinderten Materialengpässe den Ausbau, dazu gibt es Ärger mit einem Netzbetreiber. Momentan kommen die Bauarbeiter beim Verlegen des Nahwärmenetzes in der Ortslage Ruhwinkel gut voran. Zusammen mit den Rohrleitungen für die Heißwasserversorgung setzen die Mitarbeiter der Firma Paasch die orangefarbenen Glasfaserleerrohre mit in die Gräben. „Uns fehlen noch 100 Meter, dann sind wir im Ortskernbereich durch“, erzählte Vorarbeiter Norbert Fuhrmeister. Zuvor ging es bei den seit Sommer laufenden Bauarbeiten eher schleppend voran. „Es gibt immer wieder mal Engpässe bei den Kabeln und anderem Material. Es wird ja überall gebaut“, sagte Fuhrmeister. Zusätzlich sorgen offenbar Abstimmungsprobleme für Ärger im Dorf. Ein vor sechs Wochen geschlossener Baugraben soll für den Einbau von Gasleitungen wieder geöffnet werden.

 Anwohner Reimer Jasper hatte den Graben selbst wieder mit Mutterboden aufgefüllt und neu mit Rasen begrünt. „Vier Monate war der Graben offen, da war Zeit genug für die Arbeiten. Eine Unverschämtheit, jetzt wieder alles aufzureißen“, schimpfte Jasper. Bürgermeisterin Heidemarie Scheel sprach von einem Schildbürgerstreich der Schleswig-Holstein Netz AG. „Unser Nahwärmeprojekt ist doch lange bekannt, schade, dass man nicht mit uns kommuniziert“, sagte sie. Der Netzbetreiber hatte im Vorfeld die Maßnahme angezeigt, hieß es vonseiten des Unternehmens. „Von den Baumaßnahmen für die Wärmeversorgung haben wir erst unmittelbar vor unserem Baubeginn vor Ort erfahren“, teilte ein Unternehmenssprecher mit.

 Eitel Sonnenschein herrscht in Wankendorf: Vor wenigen Tagen startete die Verlegung der Glasfaserrohre im Ort, der PoP genannte Zentralverteiler ist fast fertig. Die ersten Hausanschlüsse erwartet Bürgermeisterin Silke Roßmann kurz vor Weihnachten. „Damit sind wir die erste Gemeinde im Kreis Plön mit Glasfaseranbindung ins Internet“, freute sich die Wankendorferin. Fünf Bautrupps werden von außen nach innen erst die Hauptstraßen, dann die Nebenstraßen mit den Leerrohren versorgen. Parallel dazu werden die ersten Glasfaserleitungen auf die Grundstücke verlegt. 43,2 Prozent der 1300 Haushalte haben Verträge mit dem Anbieter Deutsche Glasfaser geschlossen, auch jetzt können Wankendorfer noch Anschlüsse mit Geschwindigkeiten ab 100 Mbit aufwärts buchen. Die Firmen arbeiten gut mit der Amtsverwaltung zusammen, berichtete Silke Roßmann.

 Im April 2016 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, dann wird Stolpe und zuletzt Ruhwinkel mit der Datenautobahn verbunden. „Wir sind froh, dass wir diese Megachance nutzen können. Wir haben jetzt einen großen Standortvorteil, jede zweite Frage von potenziellen Neubürgern zielt auf die Internetanbindung“, erklärte die Bürgermeisterin.

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