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Wasserretter im Dauereinsatz

Plön Wasserretter im Dauereinsatz

So hatten sich die Plöner Feuerwehrleute das Pfingstwochenende wohl nicht vorgestellt: Fünfmal mussten sie wegen Seenotfällen ausrücken. Trotz der ungemütlichen Witterung hatten sich offensichtlich viele Wassersportler hinaus gewagt und dabei den starken Wind unterschätzt.

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Über Pfingsten im Dauereinsatz: Rettungsboot der Feuerwehr Plön.

Quelle: Gerhard Bock

Plön. Hinzu kam ein weiterer Einsatz auf dem Passader See. Der erste Notruf ging am Sonnabend gegen 15.50 Uhr ein: Auf dem Großen Plöner See war ein Segelboot mit zwei Personen gekentert. Die Feuerwehren aus Ascheberg, Plön und Nehmten nahmen die Suche auf. Das Rettungsboot der Plöner Feuerwehr konnte die beiden Schiffbrüchigen aufnehmen und dem Rettungsdienst übergeben. Eine Person wurde ins Krankenhaus transportiert. Noch während dieses Einsatzes kam um 16.05 Uhr die Meldung, dass in Höhe der Plöner Jugendherberge ein weiteres Segelboot gekentert sei. Der Einsatz konnte jedoch schnell abgebrochen werden: Mitglieder des Seglervereins hatten die Havarierten zwischenzeitlich aufgenommen.

 Am Pfingstsonntag gegen 14.50 Uhr wurde wiederum ein Seenotfall im Großen Plöner See in Höhe des Campingplatzes Ascheberg gemeldet. Von Land aus war ein gekentertes Boot gesichtet worden, Personen waren nicht zu erkennen. Gegen 15.15 Uhr kam die Entwarnung: Die Besatzung war von einem Motorboot aufgenommen und in die Segelschule nach Plön gebracht worden. Während des Einsatzes sichteten die Rettungskräfte eine Person auf der Insel Alswarder. Der gestrandete Ruderer verweigerte jedoch die Mitnahme im Rettungsboot.

 Am Montag wurde auf dem Passader See gegen 15.55 Uhr ein herrenlos treibender Katamaran gesichtet. Die Feuerwehren aus Schönberg und Stoltenberg eilten zur Einsatzstelle, zusätzlich wurde auch der Rettungshubschrauber „Christoph 12“ angefordert. Während der Suchaktion kam die Meldung, dass die in Seenot geratenen Personen von einem Fischerboot aufgenommen worden seien.

 Nur zehn Minuten nach diesem Alarm wurde ein weiterer Seenotfall gemeldet – wieder auf dem Großen Plöner See. Die beiden Insassen eines Ruderbootes hatten den Wind unterschätzt und schafften es nicht mehr zurück an Land. Auch sie wurden vom Rettungsboot der Feuerwehr in Schlepp genommen.

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Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

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