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Hm, wie das duftet...

Probstei-Museum Hm, wie das duftet...

Stutenkerle und Weihnachtsengel – die Kinder, die am Sonnabend in der Weihnachtswerkstatt im Probstei-Museum werkelten, wissen, was es damit auf sich hat. Sie erlebten, wie anno dunnemals in der Adventszeit gebacken und gebastelt wurde.

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Schönberg. Acht Kinder waren gekommen, um gemeinsam mit Umweltpädagogin Ulrike Hilker Plätzchen zu backen und mit Museumsleiterin Renate Sommerfeld Adventsschmuck zu basteln. Die Hälfte der Sechs- bis Zwölfjährigen waren „Wiederholungstäter“ und wussten schon einiges über die traditionelle Bäckerei in der Vorweihnachtszeit. Zum Beispiel, dass der Hefeteig „ordentlich verhauen“ werden muss, damit er keine Luftblasen mehr hat. Und dass der Teig nicht zu dünn ausgerollt werden darf, damit er im Backofen nicht verbrennt.

Das sind die Bilder aus der Weihnachtswerkstatt im Probstei-Museum.

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„Ich bin gerne hier. Es gibt immer was Tolles zu erleben“, sagt Mathis aus Schönberg. Er ist „fast elf Jahre“ alt und stellt sich mit der Teigrolle sehr geschickt an. Auch Jesko aus Muxall hat Spaß am Backen und lernt, dass der Teig weniger klebt, wenn er noch ein wenig mehr Mehl auf die Rolle gibt. Am liebsten sticht er mit den großen Formen die Glocken und die Tanne aus. „Jetzt hab ich viel Platz zum Verzieren“, freut er sich. Denn auf die Plätzchen kommen nicht etwa Zuckerperlen oder ähnliches, sondern Zuckerguss aus Rote-Bete-Saft,  Korinthen und Mandeln – eben wie zu Omas Zeiten. Nicht alle Teigsorten können die Kinder vor Ort zubereiten, dafür hat Ulrike Hilker den Gewürzteig schon mal vorbereitet. So können Lilly, Emmely, Jesko und die anderen gleich mehrere Keks-Varianten ausprobieren – Naschen natürlich inklusive.

Was liegt näher als Engel für den Weihnachtsbaum?

Ebenso viel Spaß wie das Backen machte den Kindern das Basteln. Schmuck für den Weihnachtsbaum stand auf dem Programm – was liegt da näher, als Engel zu gestalten. Renate Sommerfeld erzählte den Kindern zunächst etwas über die Geschichte der Engel. Doch wer weiß schon, wie ein Engel aussieht. So konnten Carmen, Lara und Tjorge ihrer Fantasie völlig freien Lauf lassen und malten ihren ganz persönlichen Engel. „Ich will meinen Engel in den Weihnachtsbaum hängen“, kündigte Tjorge (6) an. Für Carmen (12) war es nicht die erste Weihnachtsbastelei in diesem Jahr. Sie hatte sich schon an den Fröbelsternen versucht. „Dabei darf man sich nicht verfalten“, sagt sie. „Ich habe einen Adventskalender für meine Mama gebastelt“, erzählt Lara. Gemeinsam fädeln die Kinder ein Band durch den Engel, der nun bald die Weihnachtstanne daheim zieren soll. Doch eines gilt auch in der Weihnachtswerkstatt: Wer arbeitet, soll auch essen. So wurde das gemeinsame Kosten des Weihnachtsgebäcks zum Höhepunkt des adventlichen Workshops.

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