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Langjähriger Bürgermeister Otto Steffen ist gestorben

Wendtorf Langjähriger Bürgermeister Otto Steffen ist gestorben

Otto Steffen ist tot. Der Wendtorfer Bürgermeister starb in der Nacht von Sonntag auf Montag im Alter von 83 Jahren. Vor zwei Wochen hatte er einen Schlaganfall erlitten und war ins Krankenhaus eingeliefert. Dort erlag er den Folgen. Steffen war 50 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde.

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Otto Steffen ist tot. Er starb im Alter von 83 Jahren.

Quelle: Astrid Schmidt

Wendtorf. Otto Steffen war im April für sein 50-jähriges Dienstjubiläum als Bürgermeister von Ministerpräsident Torsten Albig geehrt worden. Er nannte ihn den „Fuchs von Wendtorf“ und jeder der über 400 Gäste im Saal wusste, was er meinte. Denn Otto Steffen setzte sich seit fünf Jahrzehnten für die Entwicklung seiner Gemeinde ein, entwickelte Ideen, plante weitsichtig und mit viel Umsicht. Mit viel Ehrgeiz, Beharrlichkeit, Raffinesse und Charme gelang ihm so manches Husarenstück – immer das „Gute für die Gemeinde“ im Blick. Beispiele sind der Naturerlebnisraum mit dem Kinderabenteuerland, die Sportstätten, die ihresgleichen suchen und natürlich die Entwicklung der Marina Wendtorf. Die Entwicklung der Marina Wendtorf trägt seine Handschrift und war einer der Schwerpunkte seines Wirkens über Jahrzehnte. Doch nicht nur die Kommunalpolitik im Ort hat er geprägt, sondern auch den Sportverein, an dessen Spitze er mehr als 40 Jahre stand, ebenso wie den SDP-Ortsverein. Er fand mit seiner Aufgeschlossenheit immer den richtigen Ton, egal ob im Kindergarten oder beim Seniorentreff. Er war ein Bürgermeister zum Anfassen.

Als Steffen aufgrund seines landesweit einzigartigen Dienstjubiläums von Bundespräsident Joachim Gauck im Mai nach Berlin eingeladen wurde, war Otto Steffen darauf zu Recht stolz. Denn so wurde sein Wirken auch bundesweit gewürdigt und das hat sich der „Fuchs von Wendtorf“ mit seinem unvergleichlichem Engagement verdient. Bis zuletzt ließ ihn seine Gemeinde nicht los.

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