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Weniger Bauflächen am Kirchsee?

Preetz Weniger Bauflächen am Kirchsee?

Mit dem Bebauungsplan „zwischen Kirchsee und Schellhorner Straße“ muss sich in Preetz erneut der Ausschuss für Bauplanung beschäftigen. Für Mittwoch, 9. September, ist eine Sondersitzung angesetzt. Die Stadtverwaltung schlägt vor, die Grundfläche mehrerer Bauareale zu verringern und Aufschüttungen zu begrenzen.

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Hinter den Bäumen und Büschen an der Ostseite des Kirchsees könnten neue Bauflächen entstehen.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Der B-Plan hatte, wie berichtet, monatelang für heftige Diskussionen über die sogenannte 40-Meter-Grenze als Uferschutz und über die Größe der geplanten Baufelder geführt. Am 25. März war der Beschluss für den Vorentwurf gefasst worden, anschließend folgten Bürger- und Behördenbeteiligung. Der Entwurf lag vom 23. Juli bis 24. August öffentlich aus.

 Die Verwaltung schlägt nun vor, aufgrund der eingegangenen privaten Anregungen sowie der Stellungnahme des Nabu den Entwurf nochmals zu ändern. Zwei Eigentümer an der Schellhorner Straße hätten sich gegen eine Hinterlandbebauung ausgesprochen. Außerdem sei mehrfach angeregt worden, sich stärker an den im Planverfahren formulierten Zielen zu orientieren: Erhalt der gewachsenen Strukturen mit umfangreichen Garten- und Grünzonen.

 Aus diesem Grund empfiehlt die Verwaltung in ihrer Sitzungsvorlage nun, die Grundfläche mehrerer Bauflächen im rückwärtigen Bereich zu verringern, Aufschüttungen zu begrenzen und Gründächer zuzulassen. Vorgesehen ist auch die Streichung von Bauflächen. Sollte der Ausschuss dieser Empfehlung folgen, muss der Entwurf nochmals öffentlich ausgelegt werden. Dann könnte er von der Stadtvertretung in der November-Sitzung beraten werden. Falls sich der Ausschuss gegen eine Änderung entscheidet und den jetzigen Entwurf beibehalten will, könnte dieser bereits am Dienstag, 22. September, auf der Tagesordnung der Stadtvertretung stehen. Aber auch im ersten Fall könne die Frist zur Veränderungssperre eingehalten werden, heißt es in der Vorlage.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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