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Vogelnachwuchs in den Volieren

Wildtierheim Preetz Vogelnachwuchs in den Volieren

Der Schnabel ist weit aufgerissen. Gierig piepst das kleine Wesen, das bisher nur ein bisschen Flaum hat und stellenweise noch ganz nackt ist, nach dem Futter. Der junge Spatz gehört zu den Küken, die derzeit im Wildtierheim in Preetz aufgepäppelt werden, um sie später wieder auswildern zu können.

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Auch ein Blässhuhn-Küken wird im Wildtierheim Preetz aufgepäppelt.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. „Drei kleine Spatzen wurden im Gras gefunden, wo sie wohl schon länger gelegen hatten, denn sie waren unterkühlt“, erzählt Leiterin Wiebke Baruth. Zwei haben es nicht überlebt, der dritte wird nun jede halbe Stunde gefüttert. Die meisten Vögel übernehmen später Angelika Hörr in Probsteierhagen und Ingrid Brustard in Kiel, um sie großzuziehen.

Sorgen bereitet ihr der Zustand eines Blässhuhnkükens. „Sie fangen sehr schlecht an zu fressen, wenn sie alleine sind“, sagt sie, während sie das kleine Tier unter der Wärmelampe hervorholt. Dagegen fressen Enten und Gänse von Anfang an selbst, sie brauchen nur Wärme. Sechs Stockenten und vier Kanadagänse wuseln zurzeit in der Voliere herum. Im Wildtierheim leben zurzeit außerdem noch Tauben, eine Drossel sowie Raben- und Saatkrähen. Versorgt werden sie von dem ehrenamtlichen Team, das sich über Verstärkung freuen würde.

Paten für Küken gesucht

Um die halbe hauptamtliche Stelle von Wiebke Baruth zu finanzieren, sollen nun wie bei den Igeln auch für die Küken sowie für Hasen und Wildkaninchen, die von Birthe Heckel-Neubert in Schellhorn großgezogen werden, Patenschaften vergeben werden. Die Patenschaft kostet für Küken 25 Euro, für die Hasenbabys 50 Euro und für die Wildkaninchen 20 Euro.

Wer sich für eine Patenschaft oder eine Mitarbeit in dem Team interessiert, kann sich unter Tel. 04342/7991173 (auf dem Anrufbeantworter Namen und Telefonnummer hinterlassen) oder per E-Mail an info@wildtierheim.de melden. Weitere Informationen gibt es unter www.wildtierheim.de

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