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Willkommensportal wird international

Kreis Plön Willkommensportal wird international

Deutsch und Englisch, aber auch Arabisch, Farsi oder Tirgrinisch – ein Teil der Homepage des Kreises Plön wird international. Unter dem Link Welcome haben Mitarbeiter der Verwaltung zahlreiche Informationen für Flüchtlinge und Besucher aus aller Welt in vielen Sprachen zusammengestellt.

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Die Leiterin des Projekts „Willkommensportal“ Jutta Ziegler, Landrätin Stephanie Ladwig und Flüchtlingskoordinator Pierre Leverenz stellten die mehrsprachige Homepage vor.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. Am Mittwoch ging das Willkommensportal unter der Adresse http://international.kreis-ploen.de online. Projektleiterin Jutta Ziegler, Landrätin Stephanie Ladwig und Flüchtlingskoordinator Pierre Leverenz präsentierten den erweiterten Internetauftritt.

 „Nichts ist derzeit so schnelllebig wie das Thema Flüchtlinge, da kommt jeden Tag etwas Neues“, erklärte Ladwig. Insofern sei das Internet eine gute Möglichkeit, aktuelle Nachrichten, Anträge und Formulare rund um das Thema Migration schnell an die Zielgruppe zu vermitteln. Die Bandbreite der Informationen umfasst beispielsweise auch allgemeine Beschreibungen über das Leben in Deutschland. So wird unter dem Punkt Einkaufen erklärt, wie das Pfandsystem für Getränkeflaschen funktioniert, und dass in einer Geflügelwurst auch Schweinefleisch enthalten sein kann, was allerdings auf der Zutatenliste ausgewiesen sein muss.

 Die Nutzung von Bussen und Bahnen einschließlich des Erwerbs gültiger Fahrkarten wird ebenso erklärt wie Fragen rund um das Gesundheitssystem, Arbeits- und Fortbildungsmöglichkeiten. In dem Kapitel Wohnen wird erläutert, dass Leitungswasser bedenkenlos getrunken werden kann, wie Mülltrennung funktioniert sowie was beim Heizen und Lüften zu bedenken ist. „Vieles, was für uns selbstverständlich ist, ist für andere unbekannt und neu“, hat Jutta Ziegler im Verlauf ihrer Feldforschung in Gesprächen mit Flüchtlingen und ehrenamtlichen Helfern festgestellt.

 Die neue Internetseite soll nicht nur Asylbewerbern und Neubürgern, sondern auch ehrenamtlichen Helfern und Touristen eine Hilfestellung bieten. „Es ist im Prinzip eine Art Dschungelführer durch ein fremdes Gelände“, so Ladwig. Der Wildwuchs an Informationen sei sortiert, aufgearbeitet und neu strukturiert worden.

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