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Fehler bei der Vermögensaufteilung?

Schulverband Fehler bei der Vermögensaufteilung?

Die ersten Zahlen zur Aufteilung des Vermögens des Schulverbandes Preetz-Stadt und -Land sind möglicherweise nicht korrekt. „Wir haben einen gravierenden Fehler gefunden. 1,7 Millionen Euro Zuschüsse sind als Soll verbucht worden“, sagt der Amtsvorsteher von Preetz-Land, Norbert Langfeldt.

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Wer bekommt wie viel? Die Vermögensaufteilung des Schulverbandes Preetz-Stadt und -Land ist noch nicht abgeschlossen.

Quelle: Silke Rönnau

Schellhorn. Das war zunächst ausgerechnet worden: Preetz soll 673551 Euro bekommen, Schellhorn aber 200790 Euro zahlen. 615000 Euro waren in der Kasse, als der Schulverband Preetz-Stadt und -Land zum Jahresende 2014 aufgelöst wurde. Das Vermögen sollte entsprechend eines Gutachtens der Wirtschaftsprüfungsfirma PWC auf die Gemeinden verteilt werden, die in den Schulverband eingezahlt hatten. Berücksichtigt werden darin der Wert der Grundstücke, der Gebäude und des Inventars, aber auch die Summen, die geflossen sind. Neben Schellhorn hätte auch Lehmkuhlen noch zahlen müssen (28366 Euro) – die beiden Gemeinden, die außer Preetz noch eigene Schulgebäude haben.

 Das vorgelegte Gutachten hatte im Amt Preetz-Land und bei den Preetzer Umlandgemeinden allerdings für Fragen gesorgt. Bei einem Termin mit der Firma wurden diese diskutiert, die Hinweise sollen nun geprüft werden. Langfeldt geht davon aus, dass sich die Abschlussrechnung dann noch einmal ändert: „Die meisten Zuschüsse sind in die Renovierung der Preetzer Schulen geflossen.“ Er hofft auf eine faire Lösung mit Preetz und dass die Vermögensauseinandersetzung nicht gleich dass Verhältnis zum neuen Preetzer Bürgermeister belastet. „Wir sind noch mitten im Prozess. Die Zahlen stehen noch nicht fest“ – davon geht auch Schellhorns Bürgermeister Kai Johanssen aus. Er rechnet aber mit deutlich geringeren Zahlungen.

 In Preetz war die Kritik des Umlands an dem Gutachten bisher nicht bekannt. Der Haupt- und Finanzausschuss hatte zuletzt dem Ergebnis zugestimmt. Bürgermeister Björn Demmin will zunächst eine Stellungnahme aus dem Amt abwarten.

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Foto: Die Vermögensaufteilung des Schulverbandes sorgt für Missstimmung. Die beteiligten Amtsgemeinden beklagen einen hohen Sanierungsstau in den Grundschulen Schellhorn (Foto) und Trent.

Nach langen Querelen war Ende vergangenen Jahres die Auflösung des Schulverbandes Preetz-Stadt und -Land offiziell besiegelt worden. Es kehrte Ruhe ein. Doch die war jetzt schlagartig vorbei, als die Zahlen des Gutachters zur Verteilung des restlichen Guthabens von immerhin 615 000 Euro bekannt wurden.

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