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Zweite Auflage fürs Kurzfilm-Festival

Laboe Zweite Auflage fürs Kurzfilm-Festival

Das „KurzFilm-kiek-in“ in Laboe geht in die Verlängerung. Nach dem großen Erfolg der Premiere im September 2015 werden beim zweiten Kiek-in nun gleich an drei Abenden im März und April in der Lesehalle am Strand insgesamt neun Beiträge von Filmemachern aus der Region und elf internationale Kurzfilme gezeigt.

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Filmemacher Oliver Boczek (links) tritt bei dem Festival von Rolf Beicher auch als Co-Moderator auf.

Quelle: Thomas Christiansen

Laboe. „Ich betrachte das als kleines Festival“, sagt Organisator Rolf Beicher, der in diesem Jahr „ganz auf Laboe setzt“. Im vergangenen Jahr hatte er auch ein Kiek-in in Kiel veranstaltet, doch vor allem in Laboe war der Andrang enorm. Deshalb ist für den ehemaligen Mathe- und Physik-Lehrer, der zehn Jahre lang Schüler-Filmarbeitsgemeinschaften geleitet und 20 Jahre lang Schüler-Film-Festivals in Baden-Württemberg organisiert hat, auch schon klar: „Ein drittes Kiek-in wird es geben.“

 Für das zweite Kiek-in, das erneut von der Volkshochschule Laboe veranstaltet wird, hat Beicher wieder viele auf nationalen und internationalen Filmfestivals preisgekrönte Kurzfilme beschafft. Sie sollen aber nur ergänzen, was die überwiegend sehr jungen Filmemacher aus der Region zeigen und selbst vorstellen.

 Mit dabei ist zum Beispiel Oliver Boczek aus Wendtorf, der Beicher auch als Co-Moderator zur Seite steht. Boczek zeigt am 31. März insgesamt drei Filme, darunter den mit fast 22 Minuten längsten Film des Festivals, „Der kleine Kaiser“. Darin geht es um einen Jungen (gespielt von Wilhelm Klemmer), der glaubt, sein Vater sei Kaiser auf einem fernen Planeten und ihn mit einer Rakete besuchen will. Tatsächlich flüchtet er sich in eine Traumwelt, weil sein Vater bei einem Unfall ums Leben kam. In dem in Brodersdorf und Heikendorf gedrehten Film zeigt der kleine Kaiser in einer Szene auf dem Schulhof in Heikendorf auf das von Rudi Behrens geschaffene Modell des Planetensystems und belehrt seinen Lehrer, dass es nicht maßstabsgetreu sei.

 Am 24. März sind die Filmemacher Margareta Kosmol (16) aus Kronshagen sowie Jonathan Bahr aus Laboe und Steffen Trog aus Preetz, am 7. April Jonas Wuttke aus Schwentinental dabei. Sie stellen jeweils ihre Produktionen persönlich vor. Zu den Filmen, die nicht aus der Region sind, gehören zum Beispiel „Die Brunnenfrau“ über Entwicklungshilfe in Afghanistan und der Trickfilm „Das Rad“, in dem animierte Steine die Entwicklung der Menschheit nachvollziehen. Zu allen Filmen gibt es Gespräche und eine Publikumsbewertung.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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