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116 Mal rückten Helfer aus

Einsatzrekord bei Bordesholmer Feuerwehr 116 Mal rückten Helfer aus

Die Freiwillige Feuerwehr Bordesholm war im vergangenen Jahr sehr gefordert: Zu 116 Einsätzen rückte die Wehr aus. Nach über 20 Jahren wird das Schlauchboot „Ilse“ außer Dienst gestellt.

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Ilse Milkert, ehemalige Leiterin des Bordesholmer Ordnungsamts, nahm Abschied von „Ilse“, dem Einsatz-Schlauchboot der Freiwilligen Feuerwehr.

Quelle: Leng

Bordesholm. „Mit 116 Einsätzen haben wir einen Rekord erreicht“, erklärte bei der Jahresversammlung Wehrführer Bernd Christensen. Der Brand eines Reetdachhauses in der Kirchhofsallee gehörte zu den längsten Einsätzen. Nach über 15 Stunden konnte das Feuer gelöscht werden. Rund neun Stunden hielt der Brand eines Stallgebäudes in Groß Buchwald die Bordesholmer Wehr in Atem.

 Neben technischer Hilfeleistung (47 Alarmierungen) und Kleinbränden (33 Alarmierungen) rückte die Wehr wegen Verkehrsunfällen auf der A 215 und A7 aus. Wegen eines Defektes der Drehleiter der Nortorfer Kameraden und Alarmierungen durch amtsangehörige Gemeinden leistete die Wehr in 24 Fällen Amtshilfe. Dass das Ehrenamt auch Gefahren für Leib und Leben der Mitglieder birgt, zeigt die Unfallstatistik: Bei Einsätzen und Übungen zogen sich zwölf Feuerwehrangehörige zumeist leichte Verletzungen zu.

 Mit 76 Aktiven ist die Wehr gut aufgestellt. „Die Tagesverfügbarkeit bereitet uns noch keine Sorgen“, so Christensen. Durchschnittlich 18 Aktive standen bei den Einsätzen tagsüber zur Verfügung. Wie wichtig das ist, belegen die Zeiten der Alarmierungen. 81 Alarme gingen zwischen 6 und 18 Uhr ein.

 Die ehemalige Leiterin des Bordesholmer Ordnungsamtes, Ilse Milkert, nahm bei der Jahresversammlung von dem gleichnamigen Einsatzschlauchboot „Ilse“ Abschied. „Nach über 20 Jahren ist das Material porös und Ilse verliert Luft“, begründete Christensen. Weil Ilse Milkert immer ein offenes Ohr für die Feuerwehr hatte, wurde damals das Boot auf ihren Vornamen getauft. Es werde ein neues Boot angeschafft, berichtete der Wehrführer. Ehrungen gab es auch. Hans-Werner Sell erhielt das Brandschutzehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst, Peter Völskow wurde mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold für 40 Jahre ausgezeichnet.

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