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„Ohne Tüddelkram“ gereizt

Skat-Amtspokal Nortorfer Land „Ohne Tüddelkram“ gereizt

Beim Skat braucht man nicht nur gute Karten. Auch die richtige Strategie ist wichtig. 14 Teams aus dem Amt Nortorfer Land spielten am Sonnabend in Nortorf zum fünften Mal das Amtsturnier. In diesem Jahr gewann Emkendorf. Auch in der Einzelwertung war mit Ralf Paulsen ein Emkendorfer ganz vorne.

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Günter Thomsen (links) aus Nortorf und Peter Elbrecht aus Krogaspe müssen nicht lange überlegen.

Quelle: Malte Kühl

Nortorf. „Man muss auch aus Schiet was machen können“, sagte Klaus-Dieter Möller, Organisator des Skat-Turniers. Es sei wichtig, mit einer durchschnittlichen Hand gewinnen zu können oder einfach zu verhindern, dass der Mitspieler das Spiel macht. Zum fünften Mal richtete Möller das Turnier aus. Es sei sein Ziel, irgendwann alle Gemeinden des Amtes an die Tische zu bekommen, sagte der Organisator. Am Sonnabend waren es 14 Mannschaften. Gespielt werde nach den deutschen Skatregeln „ohne Tüddelkram“, erläuterte Möller. Lokale Besonderheiten sind nicht erlaubt, damit das Ergebnis vergleichbar bleibt.

 Jedes Dorf stellte eine Mannschaft mit vier Spielern. Jeder spielte zwei Durchgänge. Das Ergebnis werde dann zusammen gezählt, wer in seinen Spielen die meisten Punkte erziele, ist der Turniersieger, sagte Möller. Für die Mannschaftswertung zähle er alle erspielten Punkte der Mitglieder zusammen.

 An den Tischen ging es derweil hoch her. Eine Karte nach der anderen flog auf die Platte. Langes Überlegen war selten. Peter Elbrecht aus Krogaspe spielte innerhalb weniger Sekunden seine Karten runter. „Das war ein Oma-Spiel“, scherzte er. Die Karten seien so gut gewesen, dass er das Spiel gar nicht verlieren könne. Günter Thomsen aus Nortorf und Ulrich Dücker aus Bokel nickten kurz ab, auf geht’s zur nächsten Runde. Noch einige Spiele lagen vor den drei Skatspielern.

 Die Sitzplätze an den Tischen werden verlost, erläuterte Klaus-Dieter Möller, dabei werde darauf geachtet, dass keine Spieler aus den gleichen Dörfern am selben Tisch spielen. Schließlich wollte sich niemand gegenseitig die Punkte in der Mannschaftswertung wegnehmen. Als Anreiz zum Mitspielen gebe es jedes Jahr kleine Preise, sagte Möller.

 Aber nicht nur die Gewinner profitieren von dem Turnier. Während des Spielens würden Spenden gesammelt, erklärte der Organisator. So konnte sich das Team Doppelpass über rund 1200 Euro freuen.

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