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150 Aussteller – „Mehr geht kaum“

Heimkunstmarkt Rendsburg 150 Aussteller – „Mehr geht kaum“

Schmuck, Schals und Handschuhe, Porzellanmalerei, Marmelade und Weihnachtsdekoration – 150 Aussteller boten auf dem Heimkunstmarkt in der Nordmarkhalle am Sonnabend und Sonntag eine große Vielfalt an Produkten. . „Mehr geht kaum“, sagte Hallenmeister Ralf Ermeling.

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Reimer Winckelmann, auf dem Foto mit Katja Möller aus Schleswig, gibt für seine handgefertigten Portemonnaies aus Leder zwei Garantien: „Die gehen nicht kaputt und werden durch einen Cent darin nie leer.“

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Rendsburg. Portemonnaies, Taschen für Ausweise, Handtaschen, Ordnerummantelungen, alles Unikate aus Rindsleder, bot Reimer Winckelmann aus seiner Werkstatt in Erfde an. Der 75-Jährige kommt seit 31 Jahren in die Nordmarkhalle. „Hier kann man mit den Besuchern gut schnacken, es hat sich ein Stammpublikum entwickelt.“ Viele Käufer kämen im Laufe der Jahre wiederholt zu ihm und würden ihm berichten: „Meinen Geldbeutel trage ich immer noch.“ Das sei für Winckelmann keine Überraschung, er gebe beim Kauf ja schließlich auch zwei Garantien. „Die Portemonnaies gehen nicht kaputt und werden nie leer. Ich lege stets einen Cent rein.“ Für den Erfder lohne sich die Fahrt nach Rendsburg.

 Handgefertigte Schreibgeräte aus Edelhölzern sind das Hobby von Peter Beyer. „Alle handgedrechselt“, erzählte der 73-Jährige aus Schilksee. Mooreiche, Grenadill, Cocobolo und Maserknolle aus Madagaskar – das sind Hölzer, die der Heimhandwerker verwendet. In veredelte Apfelknollen hat er Uhren eingearbeitet. „Das handwerkliche Geschick habe ich mir bei Kursen in der Volkshochschule in Raisdorf angeeignet.“ Beyer hat seit zehn Jahren in der Nordmarkhalle einen Stand. Der Umsatz sei mal so, mal so. „Reich kann man auf keinen Fall werden, aber das Hobby macht Spaß.“

 Zu den vielen Besuchern gehörte Birgit Johannsen aus Bovenau. „Mich beeindruckt die Vielfalt der handwerklichen Arbeiten, hier hole ich mir Ideen für Zuhause.“ Die 57-Jährige nahm einen Blumenständer aus Metall mit auf den Heimweg, ihr Mutter Karin Prostka adventliche Dekorationen.

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