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Hitzeschlacht auf dem Kettcar

24-Stunden-Rennen in Schönbek Hitzeschlacht auf dem Kettcar

Mindestens 30 Grad im Schatten, nur selten strich eine kühlende Brise über den Dorfplatz: Die Fahrer und Organisatoren des 24-Stunden-Kettcar-Rennens in Schönbek kamen schon beim Start am frühen Sonnabendnachmittag kräftig ins Schwitzen.

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Oliver Komischke spendete den Fahrern mit einer kräftigen Dusche aus dem Feuerwehrschlauch eine kühlende Erfrischung.

Quelle: Sven Tietgen

Schönbek. Das heiße Wetter inspirierte die Akteure aber auch zu ungewöhnlichen Erfrischungsmomenten – inklusive Trinkvorrichtungen in bequemer Reichweite für die Tretmobilpiloten.

 Von den ursprünglich zehn angemeldeten Teams richteten sich am Wochenende sieben Fahrergruppen an der Boxengasse ein. Alte Sofas zum Ausruhen für die Nachtrunden wurden aufgestellt und Kisten mit Getränken gestapelt. Von der Hitze ließen sich die Starter aus Krogaspe, Rumohr, Barmissen, Lindau, Schulensee, Augustenhof und Schönbek kein bisschen abschrecken: Gut gelaunt zählten sie gemeinsam mit den Zuschauern die Sekunden bis zum Start herunter – und wurden auf dem Rundkurs regelmäßig erfrischt.

 Eine Dusche auf eine der beiden Fußgängerbrücken brauste die Fahrer in den selbstgebauten und vielfach mit Gangschaltungen ausgerüsteten Kettcars ab. „Wir hatten schon mal ein Rennen unter Hitze, wo wir eine Dusche installierten“, erzählte Nils Blöhß von den Organisatoren der Dorfjugend Schönbek. Dazu tauchten in der Boxengasse und auf den Brücken Schützen mit Wasserpistolen auf. Mit strahlenden Gesichtern machten Sina Giese und ihre Mitstreiter von der Feuerwehr Rumohr die Fahrer ihres Rennstalls nass. „Bei so einer Wetterlage muss man solche Dinger dabei haben“, erzählte die junge Pilotin.

 Aber nach gut einer Stunde Rennzeit auf dem 238 Meter langen Rundkurs um die Alte Schule reichte auch die Dusche nicht mehr aus: Oliver Komischke und Karsten Ihle rollten einen Feuerwehrschlauch aus und spritzen in hohem Bogen das Wasser auf die Fahrer. Aus den Wasserleitungen zapfte Silke Knippschild vom Team der Schulenseer Pfadfinder das kühle Nass in 10-Liter-Kanister ab. „Mit Flaschen füllen kommt man bei der Hitze nicht weit“, erklärte die Outdoor-Spezialistin.

Mindestens 30 Grad im Schatten, nur selten strich eine kühlende Brise über den Dorfplatz: Die Fahrer und Organisatoren des 24-Stunden-Kettcar-Rennens in Schönbek kamen schon beim Start am frühen Sonnabendnachmittag kräftig ins Schwitzen.

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 Um einen speziellen Flüssigkeits-Nachschub für ihre Fahrer kümmerte sich das Team der Werkstatt Lindau bei Ascheberg: Hinter dem Sitz ihrer Konstruktion montierten sich ein Holzfass, das innen ein Fässchen mit Gerstensaft barg. Neben dem Sitz war ein Becherhalter installiert, vom Zapfhahn darüber konnten die Fahrer bequem das Getränk abfüllen. Besucher wie Renate Gabriel und Anne Mierau staunten über die Rennvehikel ebenso wie über den aufwendig gestalteten Rennkurs inklusive Bühne für Live-Musik und den zahlreichen Leckereien, die von den ehrenamtlichen Schönbeker Helfern zu Familienpreisen angeboten wurden. „Toll, was hier vom Dorf auf die Beine gestellt wird, das macht richtig Spaß“, erklärten die beiden Bordesholmerinnen.

Gewonnen hat das Team aus Barmissen: Die mit vielen Jugendfeuerwehrleuten angerückte Gruppe schaffte mit ihrem Kettcar 1723 Runden. Auf 1711 Runden kam Krogaspe, die Lokalmatadoren aus Schönbek drehten 1656 Runden. Die weiteren Platzierungen: Schulensee (1602), Rumohr (1546), Augustenhof (1381) sowie Lindau mit 194 Runden. Für die Teilnehmer gab es Pokale und Plaketten. Mit dem Zuspruch der Zuschauer waren die Organisatoren trotz eines zwischenzeitlichen Gewitters am Abend zufrieden: „Gerade zum Finale sind noch einmal viele Leute gekommen.“

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