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Triumph für die Emsigen Eichhörnchen Emkendorf

25. Stadtlauf in Nortorf Triumph für die Emsigen Eichhörnchen Emkendorf

Um 20 Uhr knallten am Sonnabend die Sektkorken. Die Sieger des Gemeindelaufs, die Moorrunner Schülp duschten ausgelassen ihre Gegner: Die Läufer aus Timmaspe freuten sich über Platz zwei, die Titelverteidiger aus Bargstedt schafften nur Bronze. Dem Spaß tat das fast keinen Abbruch.

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Voller Einsatz: Die Teams beim 25. Stadtlauf in Nortorf legten sich trotz Hitze mächtig ins Zeug.

Quelle: Beate König

Nortorf. Der Lauf ist deutlich schneller geworden, seit vor zwei Jahren die Organsiatoren das Reglement veränderten. Etwas über 15 Minuten brauchten die Schülper Sportler für sechs Mal 850 Meter Rundstrecke.

Bis vor zwei Jahren galt: Zusammen mussten die sechs Starter ein Mindestalter von 175 Jahren haben. So hatten auch ältere Läufer die Chance auf einen Sieg, sagte Britta Joost von den Emsigen Eichhörnchen Emkendorf. In jedem Team mussten außerdem mindestens zwei Frauen starten.

Die neue Regel heißt: Alle, die starten wollen, sind willkommen. So konnten die Schülper mit drei 16-Jährigen, zwei 18-Jährigen und einem 43-Jährigen, allesamt Vereinssportler, die Handball oder Basketball spielen, in der Staffel punkten und das langjährigen Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Nortorf und Bargstedt bei der Staffel durchbrechen.

Den größten Spaß am Fun-Turnier hatten die Emsigen Eichhörnchen Emkendorf. Seit Jahren ist das Team Letzter. „Wir müssen unseren Titel verteidigen!“ hatte Michael Rohgalf vor dem Start angekündigt. Per Whatsapp hatten sich die Starter am Nachmittag Fotos geschickt, wie sie sich am Wettkampftag sportlich korrekt aufs Rennen vorbereiten: Mit Wellness im Swimmingpool.

Als auf der Rundstrecke um die Kirche klar wurde, dass in diesem Jahr Bokels Läufer am Längsten brauchen, bauten die Emkendorfer beim Zieleinlauf für Rohgalf ein Menschentor und begrüßten den spurtenden 42-Jährigen mit frenetischem Jubel, der deutlich lauter ausfiel, als die Siegesfreude der Schülper. Die Eichhörnchen Vorletzer – das ist besser als Siegen.

An den fünf Rennen am Tag nahmen 850 Läufer teil, sagt Organisator Ingo Sienknecht. Trotz 29 Grad Celsius auf der Strecke bekam während des Wettkampfs nur ein Mädchen Kreislaufprobleme und wurde ärztlich versorgt. Zum Jubiläum gab es für alle Sportler zum Schluss eine After-Run-Party mit der Gruppe Nervling auf dem Marktplatz.

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