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Am besten gleich ein Praktikum

Ausbildungsmesse in Nortorf Am besten gleich ein Praktikum

260 Schüler der örtlichen Gemeinschaftsschule waren am Mittwoch zur Ausbildungsmesse gekommen, die auch in diesem Jahr wieder vom Nortorfer Verein für Handel, Handwerk und Industrie organisiert worden war. Auf 700 Quadratmetern präsentierten sich 23 Unternehmen aus der Region in der Halle des Autohauses Ihle.

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Michael Magg (von links), Kfz-Geselle, und Azubi Lars Sievers sprechen mit den Schülern Hannes Lass, Torben Reimers, Sören Fiddes und Jannes Koep über ihren Beruf.

Quelle: Nora Saric

Nortorf. Die Leute vom Fach führten Gespräche über Details der Ausbildungsberufe, die mitzubringenden Fähigkeiten und Interessen. Der eine oder andere Jugendliche vereinbarte dabei direkt ein Praktikum, auf das eine Lehre folgen könnte. Positive Erfahrungen hatte Dachdecker Christian Schaarschmidt aus Nortorf bereits gesammelt: „Die Messe bietet beste Möglichkeiten, dass man aus der Region gute Lehrlinge bekommt.“ Im vergangenen Jahr konnte er Jugendliche für ein Praktikum gewinnen. „Wenn die sich gut anstellen, dann biete ich ihnen auch einen Ausbildungsvertrag an.“

 Dachdecker-Azubi Morten Wieser führte ein Gespräch mit Schülerin Lea-Sophie Küchenmeister über die Lehre. Die 13-Jährige machte sich fleißig Notizen. „Weil mich das Handwerk interessiert“, begründete sie. Wie lange die Ausbildungszeit sei oder welche Schulfächer besonders wichtig wären, würden die meisten fragen, erzählte Morten Wieser. Über den Beruf der Sozialversicherungsfachangestellten informierten sich Menja Andrews und Dana Fiddes aus der Klasse 8d bei Christin Gnutzmann von der Barmer GEK. „Das ist sehr interessant. Man muss sich ja entscheiden, was man machen will, und das ist immer etwas schwierig“, meinte Menja. „Wir wollen verschiedene Eindrücke sammeln“, ergänzte Dana. „Ich finde es super, dass es hier vor Ort diese Messe gibt. Sonst verschwinden die Azubis“, sagte Gnutzmann. „Die gehen in die größeren Städte, weil sie gar nicht wissen, was es eigentlich vor der Tür gibt.“

 Das hatten auch die Schüler der Klasse 10a erkannt.„Wir wollen uns erst mal informieren, was es überhaupt gibt“, sagte Torben Reimers. „Die meisten wissen noch gar nicht, was sie später machen sollen“, meinte Sören Fiddes. Die zwei sprachen zusammen mit ihren Mitschülern Hannes Lass und Jannes Koep mit dem Kfz-Gesellen Michael Magg und Azubi Lars Sievers über die Lehre in der Kfz-Werkstatt.

 „Wir sind bereit, das im nächsten Jahr wieder zu machen“, meinte Michael Ihle vom VHHI erfreut. Auch Kerstin Labusch (VHHI) zeigte sich zufrieden. „Die Aussteller werden noch mal angeschrieben für ein Feedback. Ein richtiges Fazit können wir erst im Nachgang ziehen.“

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