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295 Bürger haben bereits unterschrieben

Bürgerbegehren Bordesholm 295 Bürger haben bereits unterschrieben

Das Bürgerbegehren über die Zukunft des Veranstaltungsplatzes in Bordesholm ist aus Sicht der Grünen hervorragend angelaufen. 295 Bürger haben nach Angaben von Gerd Stock in den ersten fünf Wochen bereits unterschrieben, berichtete der Gemeindevertreter am Dienstagabend.

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Gerd Stock (Grüne) teilte mit, dass bereits 295 Unterschriften beim Bürgerbegehren  vorliegen. Rechts neben ihm sitzt seine Fraktionskollegin Gabriele Steffen.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Mit dem Bürgerbegehren wollen die Grünen die Wähler über den von SPD, CDU, FDP und UWB mit großer Mehrheit gefassten Aufstellungsbeschluss zur Bebauung des sechs Hektar großen Festplatzes abstimmen lassen. Aus Sicht der Grünen handelt es sich bei dem Areal am Ortsausgang in Richtung Kiel aber um eine wertvolle Grünoase, die erhalten bleiben sollte.

Gerd Stock, Gemeindevertreter und einer der drei Vertretungsberechtigten des Bürgerentscheids, strahlte großen Optimismus aus, die gesetzlich vorgeschriebene Zahl von 658 Unterschriften bis September zu bekommen. "Ganze Straßenzüge haben bei den Sammlungen in den ersten fünf Wochen unterschrieben", sagte er in der Sitzung.

Ein Bürgerentscheid parallel mit der Bundestagswahl am 24. September wird also immer wahrscheinlicher. Die Gemeinde wird das Planungsverfahren bis zur Entscheidung ruhen lassen und keine weitere Schritte in Auftrag geben. Amtsdirektor Heinrich Lembrecht betonte, dass das rein theoretisch möglich wäre. Das würde aber das Bürgerbegehren tangieren.

SPD-Fraktionschef Ronald Büssow schlug vor, dass die Gemeinde bereits vor den Sommerferien eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung anbieten sollte. Das Problem sei, dass viele Bürger gar nicht wüssten, worüber eigentlich abgestimmt werde. Mit diesem Antrag konnte er sich aber nicht durchsetzen.

Fakt ist: Es gibt zwar Ideen für eine Bebauung, Beschlüsse dazu gibt es aber nicht. Ursprünglich war geplant, einen Architektenwettbewerb mit einer breiten Bürgerbeteiligung zu machen. Das ist vorerst gestoppt. Darauf wies auch Jörg Niedersberg (CDU) nochmal deutlich hin. "Was bei der ganzen Debatte immer untergeht: Die Gemeinde wollte die Bürger auch stark beteiligen." 

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