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Flying V trifft Hummingbird

Musikmesse Rendsburg Flying V trifft Hummingbird

Vom Plektron bis zum Stützflügel, vom Edel-Schlagzeug in limitierter Auflage bis zum Mega-Verstärker - bei der Musikmesse gab es viel zu sehen und zu hören. Hunderte Musikfreunde aus ganz Schleswig-Holstein strömten zwei Tage über die 2000 Quadratmeter Ausstellungsflächen und lauschten in Kurzkonzerten Solisten an Gitarre, Keyboard oder Schlagzeug.

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Ein Solo an den Drums von Schlagzeuger Martin Klee zog zum Start der Rendsburger Musikmesse Hunderte Zuschauer in die Altstadtpassage.

Quelle: Beate König

Rendsburg. Mit virtuosen Trommelwirbeln von Schlagzeuger Martin Klee begann die 16. Musikmesse in der Altstadt-Passage stilecht. Hunderte Musikfreunde aus ganz Schleswig-Holstein strömten zwei Tage über die 2000 Quadratmeter Ausstellungsflächen und lauschten in Kurzkonzerten Solisten an Gitarre, Keyboard oder Schlagzeug.

 Vom Plektron bis zum Stützflügel, vom Edel-Schlagzeug in limitierter Auflage bis zum Mega-Verstärker reichte das Angebot der 30 Aussteller, die Organisator Ralf Dreeßen auf zwei Etagen der Passage untergebracht hat. In den leeren Geschäftsräumen und auf den Freiflächen in übersichtlichen Instrumenten- und Technikgruppen gebündelt, konnten Produkte unterschiedlicher Hersteller nebeneinander ausprobiert und verglichen werden.

 Dabei teilten sich die Käuferscharen in den Nachwuchs, der bezahlbares Equipment suchte, und Liebhaber, bei denen legendäre Instrumente Erinnerungen an den Rock’n’Roll vergangener Zeiten weckten.

 Gitarrist Folkmar Buhr aus Preetz hatte das eigene Instrument auf den Rücken geschnallt dabei, „damit ich beim Anspielen weiß, wie Verstärker und Gitarre zusammen klingen.“ Sein Bruder Jeldrik ließ sich im Percussion-Raum über Eigenheiten unterschiedlicher Trommelfelle informieren. Einen Blick für die 2000-Euro-Rarität zwischen Snare-und Basedrum am Stand von Thomas Sturtz hatte der Zwölfjährige nicht: Becken- und Hi-Hat-Nachbauten von Tony Williams, dem Schlagzeuger von Miles Davis, konnten ausprobiert werden. „Sie wurden in Originalformen von 1950 gegossen, an denen Williams selbst mitgearbeitet hatte“, sagte Sturtz.

 Im Tourbus des E-Gitarren-Herstellers Gibson funktionierte dagegen der Memory-Effekt: „Eine Flying V!“, rief Lenni Paul Klimek. Verzückt lächelnd vertiefte sich der 57-Jährige Bordesholmer in das Gefühl, das It-Instrument der Rockstars aus den 1970er Jahren einmal selbst zu spielen. Besucher Janis Klinnert griff im Bus dagegen ohne jede Ehrfurcht aus reiner Neugier zur Hummingbird. Die Akustikgitarre lag in der Ledersitz-Ecke des Busses einladend bereit. „Spielt sich eins-a,“ sagte der 13-Jährige anerkennend. Und: „Meine Fender zu Hause ist aber auch nicht schlecht.“

 Gitarre per Knopfdruck richtig stimmen – dafür warb Michael Sanmann. Seine Hamburger Firma stellt ein Gerät her, das einen Frequenzmesser mit winzigen Motoren vereint, die jede Stimmschraube einzeln bewegen. Dass die Gehörbildung beim Nachwuchs ohne das Erlernen des manuellen Stimmens zu kurz kommen könnte, glaubte der Vertreter nicht. „Es ist anders herum. Das Gehör wird durch die richtigen Töne positiv geschult.“

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