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40 Bands kommen zu Wilwarin

Ellerdorf 40 Bands kommen zu Wilwarin

Der Aufbau für das Wilwarin-Festival ist im vollen Gange. Ab Freitag werden im Wald zwischen Ellerdorf und Altmühlendorf rund 40 Bands und 30 DJs auftreten. Tickets fürs Wochenende gibt es keine mehr, mit 4500 abgegeben Karten ist das Festival ausverkauft.

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Christoph Foth (rechts) und Timo Rudat bauen für Wilwarin-Festival die East-Stage auf dem Waldgelände bei Ellerdorf auf.

Quelle: Malte Kühl

Ellerdorf. „Wir haben die Ticketzahl in diesem Jahr bewusst reduziert“, berichtet Veranstalterin Astrid Haintl. „Wir wollen, dass der Charme als kleines Festival erhalten bleibt.“ Seit 19 Jahren gibt es das Wilwarin nun. Organisiert wird es von Astrid Haintl, Arnulf Zurheide, Jan Ruempler und Oliver Liesen. Dabei ist es eine bewusste Entscheidung, auf Sponsoren zu verzichten. „Wir haben keine Lust, dass uns irgendwer sagt, wo irgendein Banner zu hängen hat“, meint Astrid Haintl. Das habe sich seit fast 20 Jahren bewehrt.

 Rund 40 Bands und 30 DJs werden am Wochenende auf den verschiedenen Bühnen zu sehen und zu hören sein, verspricht die Veranstalterin. Das Programm ist wie in jedem Jahr bunt gemischt. „Wir wollen weiterhin ein unkommerzielles Forum für Kunst und Kultur sein“, betont Haintl. Ziel sei es, dass jeder Besucher in jedem Jahr etwas Neues entdecke. So spielten internationale Bands mit starker lokaler Prägung, neben Newcomern, die sich erst beweisen müssen, und lokalen Größen aus der Region. Dabei verlassen sich die Veranstalter nicht nur auf Booking-Agenturen, sondern auch auf die Empfehlung ehemaliger Gäste. Das Wilwarin bekomme dadurch jedes Jahr sehr viele Bewerbungen für das Line-Up.

 Drei Tage vor dem ersten Auftritt werden noch Strom- und Wasserleitungen verlegt sowie das Gelände abgesichert. Eine Herausforderung ist nach Haintls Worten noch der Aufbau der großen Hauptbühne. „Zu viert ist das schon lange nicht mehr zu wuppen“, sagt die Veranstalterin. Etwa 20 Helfer seien es in den ersten Tagen, je näher das Festival rücke, desto mehr Leute packten mit an. Mit der Dekoration geben sich die Veranstalter wie immer jede Menge Mühe. Es ist immer ein kleines Geheimnis, wie das Festival in diesem Jahr aussieht. „Auch dieses Mal wird vorher nicht verraten, was das Thema ist“, sagt Haintl.

 Der Camping-Platz wird am Donnerstag um 12 Uhr geöffnet. „Und wer keine Karte hat, kommt bitte nicht“, betont Veranstalterin Haintl. „Es gibt keine mehr.“ Es sei jedes Mal schade, wenn jemand abgewiesen werden müsse, aber anders gehe es nicht.

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