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Immer am Puls der Zeit

Gettorf Immer am Puls der Zeit

1965 war nicht nur das Jahr, in dem der Film Doktor Schiwago uraufgeführt wurde, das UN-Kinderhilfswerk den Friedensnobelpreis erhielt und Stéphanie von Monaco geboren wurde, in diesem Jahr gründeten sich auch die Gettorfer Landfrauen.

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Sie sind seit Gründung dabei: Karin Reese, Elisabeth Griese, Axeline Tellmann, Marga Niebuhr, Lilo Gravert und Elke Jensen (von links).

Quelle: Anne Steinmetz

Gettorf. „Viele von uns waren damals bei den Landfrauen in Eckernförde aktiv. Um nicht mehr immer dorthin fahren zu müssen, haben wir dann einen eigenen Verein hier in Gettorf gegründet“, sagt Lilo Gravert, die erste Vorsitzende der Gettorfer Landfrauen. Außerdem habe der Eckernförder Verein einfach zu viele Mitglieder gehabt, die Gründung in Gettorf sei auch deshalb notwendig gewesen, erzählt sie.

41 Frauen waren bei der Gründung am 6. Mai 1965 dabei. Sechs von ihnen sind bis heute Mitglied im Verein. Sie wurden am Mittwochabend bei der Feier zum 50-jährigen Jubiläum geehrt.

„Immer waren die Landfrauen am Puls der Zeit“, sagt Heike Kühl, die aktuelle Vorsitzende des Landfrauenvereins Gettorf und Umgebung. Stets habe man sich gefragt, was die Mitglieder interessieren könnte und dementsprechend die Aktivitäten ausgewählt. Kurz nach der Gründung war das etwa eine Reise nach Hamburg verbunden mit einer Hafenrundfahrt, ein Kostümfest oder ein Abend, an dem eine Kosmetikerin im Dezember 1967 den Frauen Schminktipps gab.

Es gehe dem Verein immer auch um Weiterbildung im ländlichen Raum. „Schon in den 60er Jahren haben wir Infoveranstaltungen zur Aufklärung und zur Frauengesundheit gemacht. Jetzt sind unsere Themen Brustkrebs, Blasenschwäche oder Aids“, betont Kühl.

Auch Ulrike Röhr, Vize-Präsidentin des Landesverbandes, hob im rappelvollen Gettorfer Festsaal den Bildungsauftrag der Landfrauen hervor: „Wir bringen uns ein, und wir bringen Bildung aufs Land.“ Praxis- und lebensnah seien die Bildungsangebote der Landfrauen und außerdem für viele erschwinglich.

Aber auch das Gemeinschaftsgefühl würde bei den Landfrauen nicht auf der Strecke bleiben, betont Heike Kühl. Tolle Frauen habe sie im Verein kennengelernt und immer Spaß mit diesen gehabt. „Auf all unseren Reisen war immer gute Laune und manchmal auch die ein oder andere Flasche Sekt mit dabei“, sagt sie lachend.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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