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Klönen über Knattermaschinen

Osdorf Klönen über Knattermaschinen

Es ratterte, dampfte und knatterte, denn in Osdorf hatten beim Frühjahrstreffen des Agrar Oldtimer Clubs Dänischer Wohld gut 50 Trecker das „Sagen“. In allen Größen, Farben und Variationen konnten die Besucher hier Schlepper ansehen und bei Ausfahrten die Knattermaschinen erleben.

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Oliver Löffler kam mit Sohn Henrik - sein Favorit: der wendige A16 Holder Trecker.

Quelle: Claudia Josefus-Szellas

Osdorf. Dabei sind es nicht unbedingt die „üblichen“ Oldtimertrecker, die sofort begeistern. Oliver Löffler, der mit Sohn Henrik aus Tüttendorf gekommen ist, hat es ein „Kleiner“ angetan: der Holder Cultitrac A18, wie seine offizielle Bezeichnung lautet, ist mit 75 Zentimetern Breite definitiv der Schlankeste seiner Art auf dem Gelände der Spedition Reimer. „Eben weil er so klein ist, eignet er sich gut für den Garten“, sagt Löffler. Er sei selbst neben einem Bauernhof groß geworden und wolle sich mit seinem Sohn einmal „so anschauen, was es alles gibt“. Löfflers Geheimtipp: „Der Lance Bulldog mit seiner Technik und dem abnehmbaren Holzlenkrad, das muss man mal gesehen haben.“

„Dieser A18 wurde auf dem Friedhof eingesetzt. Er wird zudem im Weinbau verwendet“, erläutert Uwe Karstensen. Karstensen ist Vorsitzender des Agrar Oldtimer Clubs Dänischer Wohld und kennt nicht nur jeden Besitzer, sondern auch jede Marke. Wer eine Nachfrage hat, der ist bei ihm an der richtigen Stelle. Karstensen selbst hat neun Trecker, von 15 bis 80 PS stark.

Stark ist auch das urige Gefährt von Manfred Schröder: ein Einachser agria – der erinnert eher an ein umfunktioniertes Motorrad mit seinem ausladenden Lenkrad. Weit gefehlt: „Dies ist eine ganz normale Zugmaschine mit ganz normalem Hänger“, sagt der Besitzer des Prachtstücks aus dem Jahr 1960. „Ich setze es zum Pflügen, Holz machen und Spazierenfahren ein“, ergänzt der Neuwittenbeker lachend. Den Hänger nämlich habe er extra aus Frankfurt geholt. Sechs bis sieben PS hat der Trecker laut Fahrzeugbrief.

Die meisten der Traktoren stammen aus den 60er- und 70er-Jahren. Sämtliche Hersteller, zahlreiche PS-Variationen und sowohl frisch polierte wie noch aufzumotzende Landmaschinen sorgen für reichlich Gesprächsstoff. Genau darum gehe es bei diesem Treffen, sagt Karstensen: „Gucken, schnacken und fachsimpeln, das wollen wir.“

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Claudia Josefus-Szellas

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