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Dorfabend mit viel Musik

Güby Dorfabend mit viel Musik

Was zum Lachen, was zum Erinnern und ganz viel zum Mitsingen – beim ersten Dorfabend in Güby seit der Jahrtausendwende wurde wohl für jeden Geschmack etwas geboten. 70 Besucher sahen und hörten, was Güby so zu bieten hat.

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Die Mädchen der Gübyer Zumba-Gruppe tanzten auf dem Dorfabend. Dafür spendete nicht nur Cheforganisatorin Angelika Mätzler (rechts) Applaus.

Quelle: Rainer Krüger

Güby. Gleich zu Beginn wurde beim vom Sozialausschuss organisierten Fest auf Musik gesetzt. Vom Original-Schleiblasorchester Fleckeby begleitet sangen die Gübyer das Schleswig-Holstein-Lied und stimmten sich so auf den Abend ein. Mit Musik zeigten auch die jüngsten Akteure, was sie konnten. Mit viel Elan präsentierten die Mädchen der Zumba-Gruppe von Tanja Martens – Deike, Julie, Katharina, Leona und Lya Bona – ihre Choreografien. Gleich darauf demonstrierten zwölf Damen der Tanzgruppe des DRK-Ortsvereins Fleckeby und Umgebung, dass auch die älteren Semester gut in Schwung sind.

Insbesondere für die 50-Plus-Generation war der Vortrag von Dieter Naeve interessant. Er ging auf die Geschichte der 1970 geschlossenen Schule Ahrensberg ein. Dabei kam er auch auf die Situation zum Kriegsende vor fast 70 Jahren zu sprechen. Wie Naeve herausgefunden hatte, ruhte der Unterricht von April bis November 1945, weil Platz für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt wurde. Mit 109 Mädchen und Jungen wurde 1948 die höchste Schülerzahl erreicht. Aha-Erlebnisse löste er aus, als er alte Fotos präsentierte, denn manche Besucher erkannten sich selbst oder Verwandte.

Wiederhöreffekte erzielte Karl-Heinz Gomolzig. „Ich habe gelernt, dass Gemeinschaften, die singen, dadurch gestärkt werden“, sagte er, griff zur Gitarre und ging an die Tische. Mit ihm stimmten die Gübyer unter anderem „Der Mai ist gekommen“ an. Die Theatergruppe der Feuerwehr präsentierte Sketche. Auch Marita Hansen mit einer plattdeutschen Geschichte sorgte für Humor. Das von Manfred Radtke neu getextete Gübylied beendete das gut dreistündige Programm. Bereits in der Pause gab es Fragen, ob eine Neuauflage geplant ist. Sozialausschussvorsitzende Angelika Mätzler (CDU) freute das. „Angesichts der vielen Arbeit gibt es den nächsten Dorfabend aber frühestens in zwei Jahren“, so ihre spontane Antwort.

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