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Ein Dorf in Partystimmung

750 Jahre Bokel Ein Dorf in Partystimmung

Ein Dorf in Feierlaune: Mit einem großen Fest wurde am vergangenen Sonnabend die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde vor 750 Jahren im Kieler Jahrbuch gedacht.

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 Die Bokeler Jäger informierten an ihrer Kiek-Mol-Station mit Schautafeln und ausgestopften Tieren über Wald und Flur in der Region.

Quelle: Karsten Leng

Bokel. „Ich hätte nicht gedacht, dass hier soviel los ist“, meinte erstaunt Egon Glocken aus Rendsburg, der mit seiner Familie eigentlich nur den Badespass im Bokeler Freibad genießen wollte. Angelockt vom weithin hörbaren Trubel von der Festwiese am Dorfgemeinschaftshaus beschloss der Familienrat spontan eine Programmänderung, und es ging zur Wiese. Dort konnten insbesondere Kinder sich nach Herzenslust austoben. So lockte die imposante Hüpfburg in Gestalt eines überdimensionalen Feuerwehrfahrzeugs des Landesfeuerwehrverbands zu ausgiebigen Entdeckungstouren. An einer weiteren Station waren die Lütten eingeladen, aus Plastikrohren und mit bunten Bällen sich einen kleinen Parcours zu bauen. Davon wurde auch fleißig Gebrauch gemacht. Eine Schminkecke durfte ebenfalls nicht fehlen. Mit Pinsel und Farbe konnten Nachwuchskünstler Zaunbretter für den Bokeler Kindergarten gestalten, und wer es spannend fand einmal auf dem Rücken eines Pferdes zu sitzen, hatte dazu die Gelegenheit bei den Ringreiterfreunden. Wer es eher gemütlich angehen lassen wollte, nahm an aufgebauten Tischen und Bänken Platz und genoss Kaffee und frischgebackenen Kuchen kredenzt von den Damen der Ortsgruppe des Landfrauenvereins Nortorfer Land.

Aber nicht nur auf der Festwiese gab es viele Aktionen. Das ganze Dorf war eingebunden, und an 20 Kiek-Mol-Stationen konnten Interessierte Einblick in das Dorfleben erhalten. So stellten die Oldtimerfreunde ihre alten Schlepper, Pkw und Motorräder vor. Mit Schautafeln und ausgestopften Tieren der Region gaben die Jäger einen Einblick über Wald und Flur. Imker stellten Wissenswertes über die Biene und ihre Umwelt vor. Die kleine Fischräucherei an der Bokeler Mühle hatte geöffnet. Bildhauerin Katinka Svejnoha lud zu einem Kunstspaziergang durch ihren Garten ein. Wer die Stationen nicht zu Fuß „abklappern“ konnte oder wollte, wurde per Traktor und Anhänger von den Oldtimerfreuenden durch das Dorf kutschiert. Am Abend wurde am Dorfgemeinschaftshaus feierlich ein mächtiger Granitfindling mit Inschrift enthüllt, der an die erste urkundliche Erwähnung von Bokel vor 750 Jahren erinnert.

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