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Abrisszange beißt sich durch

Verwaltungsakademie Abrisszange beißt sich durch

Der Abriss des Internats an der Verwaltungsakademie Bordesholm hat am Dienstag begonnen. Der dreistöckige Varielbau aus den 1960er-Jahren weicht einem modernen Neubau für 5,3 Millionen Euro. Die Alte Landstraße ist während des dreiwöchigen Abbruches im Baustellenbereich für den Verkehr gesperrt.

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Der kontrollierte Abriss des Internatstrakts der Verwaltungsakademie Bordesholm hat am Dienstag begonnen.

Quelle: Frank Scheer

Bordesholm. Statische Auflagen haben den Abriss um gut drei Wochen verzögert - beispielsweise mussten in den vergangenen Wochen in jeder Etage die Decken abgestützt werden. Abbruchleiter Jörn Wiese von der Grevenkruger Firma Glindemann, erklärte, dass es sich um einen "kontrollierten Abbruch" handelt. Das bedeutet, dass der Baggerfahrer mit der Abrisszange Stück für Stück vom Gebäude abnagt. Zwischendurch wird der Schutt immer wieder in die verschiedenen Container sortiert. Damit die Staubentwicklung beim Brechen des Betons nicht zu belastend für das Umfeld wird, besprüht ein Arbeiter den Trakt ständig mit Wasser.

Neubau soll bis Ende Juli 2018 fertig sein

Gut drei Wochen werden die Abrissabrbeiten dauern. "Mehrere Tausend Tonnen Bauschutt kommen zusammen", so Wiese weiter. Im Anschluss wird der Keller mit Erde gefüllt und verdichtet. Das neue Gebäude soll bis Ende Juli 2018 bezugsfertig sein. Es handelt sich um ein multifunktionales Lehr- und Internatsgebäude. Nach dem Neubau plant die Verwaltungsakademie noch weitere Modernisierung in den weiteren Gebäudeteile. Das Volumen der Gesamtinvestition beläuft sich auf 6,5 Millionen Euro. In der Verwaltungsschule bekommen die Verwaltungsmitarbeiter der Kommunen ihre Ausbildung. Für sie besteht eine Internatspflicht. Die bisherigen Zimmer erfüllten nicht mehr den gängigen Standard. Zudem hatte das Gebäude ein Feuchtigkeitsproblem.

Sehen Sie hier mehr Bilder vom Start der Abrissarbeiten.

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Ein Artikel von
Frank Scheer
Holsteiner Zeitung

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