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Dritte politische Kraft in Wattenbek

Neue Wählergemeinschaft Dritte politische Kraft in Wattenbek

Die fünf aus der AfW ausgetretenen Gemeindevertreter gründen eine neue Wählergemeinschaft in Wattenbek: die Kommunale Wählergemeinschaft Wattenbek (KWW). Damit hat die Gemeinde nun drei politische Gruppen in der Gemeindevertretung. Neuer Vorsitzender der KWW und auch der neuen Fraktion wird Volker Techow.

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Volker Techow ist neuer Vorsitzender neuen Kommunalen Wählergemeinschaft Wattenbek.

Quelle: Sven Tietgen

Wattenbek. Die 3000 Einwohner zählende Gemeinde Wattenbek hat seit Donnerstag eine politische Gruppierung mehr: Die fünf aus der Wählergemeinschaft „Aktiv für Wattenbek“ (AfW) ausgetretenen Gemeindevertreter haben sich zur Kommunalen Wählergemeinschaft Wattenbek (KWW) zusammengeschlossen. Damit gibt es in der 17-köpfigen Gemeindevertretung mit der AfW (sechs Sitze), der Wählergemeinschaft für Wattenbek (WfW, sechs) und der neuen KWW (fünf) drei Gruppierungen.

 Die AfW-Abtrünnigen um Bürgermeister Sönke Schröder waren, wie berichtet, nach Meinungsverschiedenheiten über die politische Ausrichtung Anfang Januar ausgetreten. Streit hatte es vor allem um die Position des Vorsitzes im Bauausschuss und die Vorgehensweise bei der Ausweisung neuer Bauflächen gegeben.

 Neuer Vorsitzender der KWW und auch der neuen Fraktion wird Volker Techow. Pikant daran: Um seine Person ging es bei dem AfW-Streit. Uneinigkeit herrschte in der Wählergemeinschaft darüber, ob der Vorsitz im Bauausschuss, den er seit über 20 Jahren inne hat, zur Hälfte der Legislaturperiode auf Norbert Bruhn-Lobin hätte abgegeben werden müssen. Viele AfW-Mitglieder wollten diese aus ihrer Sicht verhandelten Vereinbarung umgesetzt wissen, die Gegenseite wollte von einer klaren Absprache nach der vergangenen Kommunalwahl aber nichts gewusst haben – es kam zum Riss.

 Zum stellvertretenden KWW-Vorsitzenden wurde der ehemalige Bürgermeister Bernd Voß gewählt. In der Fraktion ist er neben Lillemor Reckling auch stellvertretender Vorsitzender. Neben Bürgermeister Schröder gehört auch seine Ehefrau Nicole zur Fraktion. „Die guten Gespräche mit der WfW deuten auf eine enge Zusammenarbeit der beiden Fraktionen hin“, betonte Schröder. Über die Besetzung der Fachausschüsse werden die Fraktionen in den nächsten Wochen beraten.

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