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Die Dorfbewohner werden entlastet

Abwasser in Emkendorf Die Dorfbewohner werden entlastet

Bei den Abwassergebühren ist die Gemeinde Emkendorf flüssig. Sie hat dieses Jahr ein Weihnachtsgeschenk für ihre Bürger: Die Abwassergebühren werden niedriger. Die neue Gebührensatzung wurde in der Gemeindevertretersitzung einstimmig beschlossen.

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Ein fensterloser Zweckbau mit einem Spülbecken: Das neue Wasserwerk im Emkendorfer Ortsteil Bokelholm steht an der Einmündung zum Langhorst.

Quelle: Beate König

Emkendorf. „Die Maschinen, also Pumpen und technische Geräte, wurden in den vergangenen zehn Jahren abgeschrieben. Jetzt sind sie bezahlt“, erläuterte Bürgermeister Jochen Runge. Die Folge: Die Gebühren, mit denen die Anschaffungen von allen finanziert wurden, sammeln sich auf dem Konto an. 68000 Euro werden es Ende 2016 sein, 132000 Euro im Jahr 2017, wenn die Beiträge nicht gesenkt werden. Für die Bürger heißt das: Statt der 216 Euro Grundgebühr zahlen sie ab dem ersten Januar nur 144 Euro und für jeden Kubikmeter Brauchwasser, der ins Abwassernetz eingespeist wird, statt bislang 1,42 Euro nur noch 1,24 Cent.

„Das Amt machte uns darauf aufmerksam“, erklärte der Bürgermeister. Die Gemeinde hatte noch im vergangenen Jahr geplant, die seit 2006 unverändert geltenden Gebührensätze zu erhöhen. Das ist nun überflüssig. Selbst nach der beschlossenen Senkung der Gebühren stehen als Puffer für unvorhergesehene Reparaturen dann rund 80000 Euro auf dem Konto bereit.

Für die Finanzierung des neuen Wasserwerks der Wassergenossenschaft Bokelholm beschlossen die Gemeindevertreter, der Genossenschaft ein Überbrückungsdarlehen von maximal 30000 Euro zu gewähren. Die Demontage der Leitungen und eine Brunnensanierung müssten finanziert werden, berichtete Runge. Der Bau schreite voran. Die erste der beiden Aufbereitungslinien werde gespült. Das Wasser sei schon zum Test ans Labor geschickt worden. Sind in der nächsten Woche die Ergebnisse positiv, kann die Linie ans Netz. Im Ortsteil Bokelholm können in den Aufbereitungslinien je 4000 Liter Wasser aus zwei vorhandenen Brunnen verarbeitet und 220 Haushalte mit 550 Menschen mit Frischwasser versorgt werden.

„Zahlt die Gemeinde die Rechnungen, kann die Mehrwertsteuer nicht mehr abgezogen werden“, erläuterte Runge die Entscheidung für das Verfahren. Spätestens am 30. November nächsten Jahres muss das Darlehen getilgt sein.

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