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Für kaputte Radwege gibt es doch Geld

Achterwehr Für kaputte Radwege gibt es doch Geld

Eine Woche ist es her, seit dem Radler aus Achterwehr und Schönwohld sich über den maroden Zustand des Radwegs zwischen beiden Gemeinden beschwert haben. Gut 200 Schadstellen hatten sie gefunden, die könnten schon lange saniert sein, erklärte Kreisbauausschussmitglied Armin Rösener (Grüne).

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Die Schadstellen, die Ulrich Kittmann (re.) und Stefan Marxen zwischen Achterwehr und Schönwohld markiert haben, könnten jetzt durch ein Edelflickenprogramm repariert werden.

Quelle: Sven Janssen

Achterwehr. Denn der Kreis habe in diesem Jahr auf Antrag der Grünen ein Edelflickenprogramm für acht Radwege aufgelegt und 100000 Euro bereitgestellt. Das Problem: Kein Unternehmen habe auf die Ausschreibung Mitte des Jahres reagiert, so dass kein Auftrag vergeben wurde und die geplanten Flickarbeiten nicht erfolgt sind.

 „Das hat wohl an den vollen Auftragsbüchern gelegen, dass die Firmen diesen Auftrag nicht wollten“, sagte Martin Kurowski vom Kreis. Derzeit laufe eine zweite Ausschreibung für die acht Radwege. Diesmal gehe er davon aus, dass es Angebote geben werde, denn die Auftragsbücher der Unternehmen würden nicht mehr überquellen. Am 3. Dezember soll dann die Submission erfolgen.

 „Aufgrund der Witterung können die Arbeiten aber erst 2016 erledigt werden“, so Kurowski. Neben dem Radweg an der K93 von Achterwehr nach Kiel, sollen auch die Radwege K1 Rendsburg-Nord bis zum Kreisverkehr, K3 und K4 Melsdorf-Ottendorf, K32 Schönwohld-Ruhmohr, K67 Ortsdurchfahrt Bredenbek, K 82 Nienborstel-Todenbüttel sowie K90 Levensau-Warleberg geflickt werden. Er gehe davon aus, dass die eingeplanten 100000 Euro für alle Maßnahmen reichen würden, da man die Schadstellen im Vorfeld besichtigt und die Kosten ermittelt habe.

 „Für 2017 ist die Sanierung der K93 zwischen Achterwehr und Schönwohld vorgesehen“, sagte Kurowski. Da es einen Beschluss des Kreistags gäbe, dass sanierungsbedürftige Radwege immer parallel zur Sanierung der Straßen mit erneuert werden müssten, werde der Radweg zwischen den beiden Gemeinden dann auch eine neue Decke bekommen. Die Flickarbeiten im kommenden Jahr stünden dem nicht entgegen. „Sie sind die Vorbereitung, um dann 2017 eine neue Asphaltdecke auftragen zu können“, erklärte er.

 „Auch im nächsten Jahr soll das Edelflickenprogramm fortgesetzt werden“, sagte Rösener. Wiederum sollen 100 000 Euro bereitgestellt werden. „Ich gehe davon aus, dass sich auch dieses Mal wieder eine Mehrheit für das Programm ausspricht.“ Welche Radwege dann im Mittelpunkt stehen, konnte er noch nicht sagen.

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