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Bürgermeisterin künftig an der Kandare

Achterwehr Bürgermeisterin künftig an der Kandare

Bürgermeisterin Anne Katrin Kittmann (SPD) steht wegen ihrer grundsätzlich Zustimmung zu einem Neubau der Amtsverwaltung in Felde unter Druck. Die Achterwehrer Gemeindevertretung nahm sie am Donnerstagabend an die Kandare.

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Sanierung und Erweiterung würden 2,4 Millionen Euro kosten: Vor allem der Brandschutz schlägt beim Gebäude der Amtsverwaltung in Achterwehr zu Buche.

Quelle: Sven Janssen

Achterwehr. Die drei Fraktionen verdonnerten sie einstimmig dazu, künftig im Amtsausschuss beim Thema Neubau nicht ohne einen vorherigen Beschluss der Vertretung abzustimmen.

„Es ist kühn, für 1000 Leute in Achterwehr zu entscheiden, dass die Amtsverwaltung wegkommt“, kritisierte Antje Jürgens, neue CDU-Fraktionschefin, den Alleingang Kittmanns. Die hatte im vergangenen Monat als Mitglied des Amtsausschusses für die Grundsatzentscheidung zum Bau eines neuen Gebäudes und für die Sondierung eines Grundstückes in Felde die Hand gehoben, ohne dass darüber im Vorfeld in den Gemeindegremien debattiert worden war.

Kittmann verteidigte sich: Die Amtsgremien hätten sich über Neubau oder Anbau „extreme Gedanken“ gemacht. Eine Sanierung und Erweiterung in Achterwehr würde allein schon 2,4 Millionen Euro kosten. „Das ist nicht wirtschaftlich, weil wir letztendlich nichts gewinnen“, sagte sie. Die Gemeinde würde dafür 10000 Euro im Jahr mehr an Amtsumlage zahlen; bei einem Neubau wären es 22000 Euro.

„Wenn er zu teuer wird, gibt es keinen Neubau. Noch ist kein Beschluss dafür gefasst“, versicherte sie. Ein Architekt hat Baukosten von knapp vier Millionen Euro ermittelt; der Preis für den Grunderwerb in Felde steht noch nicht fest.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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