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Israel begleicht die Rechnung aus Quarnbek

Agenten-Hilfe Israel begleicht die Rechnung aus Quarnbek

Wenn die Feuerwehr bewaffnete israelische Diplomaten aus dem Matsch zieht, dann zahlt ihre Botschaft auch die Rechnung. Quarnbeks Bürgermeister Klaus Langer musste darauf zwar etwas warten, aber nun kann er unter die kuriose Geschichte offenbar einen Schlussstrich ziehen.

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Quarnbeks Bürgermeister Klaus Langer bekommt die Agenten-Hilfe aus Israel bezahlt.

Quelle: Sven Janssen

Quarnbek. Langer hatte für die Rettung der im Matsch Festgefahrenen, die eigentlich die Überführung eines israelischen U-Bootes absichern sollten, 1263,01 Euro in Rechnung gestellt. Nun teilte die Botschaft mit, dass die Kosten beglichen werden. „Vom Geheimdienst Mossad war in dem Schreiben nicht mehr die Rede, die Männer sollen nur Wachleute gewesen sein“, sagte Langer.

 Man hoffe sein Seelenheil mit der Zahlung wieder herzustellen, zitierte er aus dem Schreiben, in dem sich die Botschaft auch beschwert, dass die Rechnung erst Monate nach dem Einsatz im Dezember gestellt wurde. „Ich habe darauf gewartet, dass sich die Verursacher selbst melden, so wie es üblich ist“, erklärte Langer. „Hauptsache ist, dass die Rechnung jetzt bezahlt wird.“

 Wie berichtet hatten sich die Sicherheitskräfte einen Kombi gemietet, um die Fahrt des in Kiel gebauten U-Bootes von Land aus zu begleiten. Dabei verließen sich die Agenten aber offenbar voll auf das Navi, das sie auf den Feldweg führte, wo sie sich prompt festfuhren. Die Quarnbeker Feuerwehr konnte helfen. Nachdem ein erster Bergungsversuch mit einem kleinen Trecker gescheitert war, wurde das Fahrzeug schließlich mit einer Zugmaschine wieder auf festen Untergrund befördert."

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Um die klamme Gemeindekasse aufzubessern, stellte Quarnbeks Bürgermeister Klaus Langer am Freitag einen kuriosen Feuerwehreinsatz der israelischen Botschaft in Berlin in Rechnung. 1238 Euro sind zu zahlen.

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