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Herde adoptiert junges Wildschwein

Allein unter Rindern Herde adoptiert junges Wildschwein

Als sei es das Natürlichste von der Welt tänzelt das junge Wildschwein zwischen den Beinen der Rinder herum. Eine Rinderherde in Mörel ist die neue Heimat eines offensichtlich verwaisten Wildschweins geworden. Das Wildschwein fühlt sich zwischen den Ochsen pudelwohl.

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Eine Rinderherde hat ein junges Wildschwein aufgenommen.

Quelle: Markus Scholz

Mörel. Das Wildschwein liegt mitten unter ihnen auf der Weide, spielt mit den Kühen und sucht immer wieder Schutz zwischen den Rindern. „Das Wildschwein hat sich vor gut vier Wochen der Gruppe angeschlossen“, sagt Hobby-Landwirt Dirk Reese. Der Herde des Wildschweins gehören 20 Rinder an.

Mörels Ex-Bürgermeister und Jäger Reimer Tank päppelt das Tier mit Mais auf. Er schätzt die Bache auf ein Jahr und hält sie für etwas unterernährt. „Vielleicht ist es von seiner Rotte deshalb nicht akzeptiert worden“, sagte er der „Landeszeitung“.

Hier sehen Sie Bilder von der Rinderherde aus Mörel, die ein junges Wildschwein adoptiert hat.

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Einzigartig ist die Tiergeschichte aus Schleswig-Holstein aber nicht. Anfang Oktober hat sich nahe Meensen im niedersächsischen Landkreis Göttingen ein vermutlich verwaister Frischling eine Rinder-Familie gesucht. Das kleine Wildschwein trägt inzwischen den Namen „Johann“.

2010 hatte ebenfalls in dem Landkreis ein kleines Wildschwein namens „Friederike“ für Schlagzeilen gesorgt. Es hatte sich einer Herde von Galloway-Rindern angeschlossen. Experten vermuteten damals, dass es seine eigene Rotte verloren und sich deshalb eine neue Herde gesucht hatte. „Friederike“ war nach einigen Monaten auf der Weide an einer Magen-Darm-Entzündung gestorben.

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Mörel
Foto: Nasenkontakt gewollt: Wildschwein "Banana" ist voll integriert in die Rinderherde.

Eine Integrationsgeschichte der außergewöhnlichen Arten: Seit mehr als zwei Monaten gehört ein Wildschwein einer Rinderherde im schleswig-holsteinischen Mörel an. "Es ist voll in die Herde integriert, das ist faszinierend", sagte Arzt und Landwirt Dirk Reese.

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