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Allianz erhielt mehr als zwei Drittel der Stimmen

Felde Allianz erhielt mehr als zwei Drittel der Stimmen

„Ich hatte nicht daran geglaubt. Das Ergebnis ist grandios und hat mich tief bewegt“, sagte Petra Paulsen (SPD) am Montag nach der Kommunalwahl in Felde. Dabei ging die 59-jährige Lehrerin als strahlende Siegerin hervor. Die Allianz aus SPD, CDU und BFF erhielt 69 Prozent der Stimmen.

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Strahlende Sieger: Die Allianz von SPD, CDU und BFF feierte in Felde bis in die Nacht ihre absolute Mehrheit. Die drei Spitzenkandidaten Petra Paulsen (SPD, Mitte) als designierte Bürgermeisterin, Rolf Sebelin (BFF, links daneben) und Matthias Bindernagel (rechts daneben) freuten sich über den Sieg.

Quelle: Sven Janssen

Felde. Bis nach 22.30 Uhr mussten die Felder am Sonntag warten, bis die erste Information über die Stimmenverteilung kam. Während der größere Brandsbeker Wahlkreis bereits eine Stunde vorher ausgezählt war, hatte der Felder noch auf sich warten lassen – auch für die Berichterstattung in unserer Zeitung eine große Herausforderung. Dann stand fest: Die Allianz gewann sechs der sieben Direktmandate. Die SPD erzielte 33 Prozent (5 Sitze), die WF 19 Prozent (3), die CDU 18 Prozent (2), das BFF 18 Prozent (2) und die Grünen 12 Prozent (2). Weil die SPD fünf Direktmandate gewann, erhielt sie einen Mehrsitz. Von der Stimmenzahl her hätten ihr eigentlich nur vier Mandate zugestanden. Die Vergabe eines Ausgleichsmandates an eine andere Fraktion war aber nicht erforderlich, sodass die Gemeindevertretung künftig aus 14 Mitgliedern besteht.

 „Das gute Wahlergebnis der SPD verändert die Vereinbarung der Allianz nicht – im Gegenteil“, betonte Paulsen. Durch die bisherige Zusammenarbeit sei viel Nähe und Vertrauen entstanden. Die Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, Petra Paulsen in der konstituierenden Sitzung nach Pfingsten zur Bürgermeisterin zu wählen. Am Donnerstag will die Allianz das Wahlergebnis „genauestens analysieren“ und überlegen, wer wo künftig an der richtigen Stelle ist.

 „Ich wünsche Frau Paulsen Durchhaltevermögen und eine glückliche Hand“, sagte Bernd-Uwe Kracht (WF). Das Wahlergebnis sei für ihn keine Überraschung gewesen: „Es war klar, dass die knapp 23 Prozent der Freien nicht an die WF gehen.“ Seine Fraktion habe das gleiche Ergebnis wie 2013 erzielt. Rolf Sebelin (BFF), neu in der Gemeindevertretung, sagte: „Wir haben die Kür geschafft, jetzt kommt die Pflicht, sachlich zusammenzuarbeiten.“. Der 69-Jährige wird als ältestes Mitglied die Bürgermeister-Wahl leiten. Für ihn muss es in der künftigen Arbeit um Zukunftsgestaltung und nicht Vergangenheitsbewältigung gehen. „18 Prozent ist ein tolles Wahlergebnis. Wir haben deutlich zugelegt und seit langer Zeit wieder ein Direktmandat geholt“, sagte Matthias Bindernagel (CDU). „Wir profitierten nicht von den Freien, sind mit 12 Prozent aber stetig“, räumte Peter Dzierzon (Grüne) ein. Er wird nicht für das Amt des Bürgermeisters kandidieren und die Allianz unterstützen. „Sie könnte noch größer werden, wenn es gewollt ist“, sagte Dzierzon.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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