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Altkleidersammlung: Der Streit geht weiter

DRK Altkleidersammlung: Der Streit geht weiter

Mit großem Aufgebot kamen am Donnerstagabend Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes ins Rendsburger Kreishaus. Den Politikern im Umwelt-, Verkehrs- und Bauausschusses des Kreistages Rendsburg-Eckernröde trugen sie ihre Sorge vor, dass die beabsichtigte Neuordnung der Altkleidersammlung die Existenzgrundlage des DRK gefährde.

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In welche Richtung es zukünftig geht mit den Altkleider-Containern des DRK, ist ungewiss.

Quelle: Sylvia Menzdorf

Rendsburg.  „Wenn wir nicht mehr sammeln dürfen, zieht uns das den Boden unter den Füßen weg“, sagte die DRK-Kreisvorsitzende Inge Schade. Ausschussvorsitzender Reimer Tank (CDU) erwiderte, dass die bislang vom DRK für gesammelte Altkleider erzielte Summe von jährlich 36.000 Euro mehr als kompensiert werde durch die 250 Euro, die die Entsorgungsgesellschaft AWR für jeden der 160 Standplätze von DRK-Altkleider-Containern zahle. 40.000 Euro sind das in der Summe.

Das Geld erhalten sollen diejenigen Gemeinden, die künftig auf den DRK-Container verzichten. Da die meisten Kommunen sehr eng mit dem DRK verbunden seien, so Tank, sei davon auszugehen, dass diese das Entgelt ans DRK weiterreichten.

Hintergrund der Debatte ist die Absicht des Kreises, nach Inkrafttreten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) die Sammlung von Altkleidern im Kreis zu vereinheitlichen und einem Anbieter in die Hand zu geben, der den höchsten Preis für die Alttextilien an die AWR zahlt. Der daraus erzielte Überschuss soll laut AWR den Gebührenzahlern zu Gute kommen, indem diese mit möglichst niedrigen Entsorgungsentgelten belastet würden.

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