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Marsch mit Pauken, Trompeten und Schauer

Altstädter Vogelschützengilde Marsch mit Pauken, Trompeten und Schauer

Mit Pauken, Trompeten und einem Regenguss auf dem Paradeplatz: Die Altstädter Vogelschützengilde hat am Dienstag ihren großen Tag gefeiert. Höhepunkt ist der Königsschuss im Gildegrund am Abend.

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Seit Jahr und Tag begleitet das Jugendblasorchester der Christian-Timm-Schule die Altstädter Vogelschützengilde.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Rendsburg. Angeführt wird die Gilde bei ihrem traditionellen Marsch durch die Stadt vom Jugendblasorchester der Christian-Timm-Schule. Seit 1982 ist Kai Radzanowski der Leiter. Seine Zeit neigt sich dem Ende zu. „Noch dreimal, und dann gehe ich in den Ruhestand.“

Am Dienstagvormittag waren er und seine jungen Musiker im Historischen Rathaus am Altstädter Markt besonders nervös. Denn immer wieder gingen Regenschauer nieder. Und der Marsch durch die Stadt stand auf der Kippe. Er beginnt traditionell in der Mühlenstraße vor dem Historischen Rathaus.

Doch mit ein paar Minuten Verzögerung war es soweit, der Himmel riss auf. Gildemajor Heinz-Josef Recker ließ die Männer in einer Reihe antreten. Fähnrich Marc Stümke nahm Aufstellung. „Guten Morgen, Gilde“, rief Ältermann Thomas Krabbes der Mannschaft zu. „Guten Morgen, Ältermann“, kam es zurück. Aber zu verhalten. „Meine Herren, schlecht geschlafen?“, rempelte Krabbes. Beim zweiten Mal war es besser, „na ja“. Dann intonierte Radzanowski den Präsentiermarsch, und der scheidende König Jens van der Walle nahm die Parade ab.

Da waren Musiker, Gildegarde und König schon weit über drei Stunden auf den Beinen. Die Gruppe holte den scheidenden König Jens van der Walle im Morgengrauen zuhause in Damendorf ab.

Später ging es dann kurz nach 9 Uhr vom Historischen Rathaus zum Conventgarten. Auf dem Weg dahin trieb ein Schauer die Truppe am Paradeplatz unters schützende Vordach der Augenklinik. „Das tat auch Not“, sagte hinterher Gildebruder Volker Dibbern.

Gilde - das ist Tradition, betonte Ältermann Thomas Krabbes im Conventgarten. „Die Gilde wird erlebt und strahlt aus. „Es war wunderbar, und es bleibt für mich unvergesslich“, sagte Jens van der Walle über sein Königsjahr. Im politischen Teil seiner Rede mahnte er eine Willkommenskultur für Flüchtlinge an und warnte vor zu vielen bürokratischen Hürden für die Wirtschaft. Er hoffe, dass Stadt und Kreis weiterhin den Mittelstand „hegen und pflegen“. Die Wirtschaft werde es mit Investitionen sowie Arbeits- und Ausbildungsplätzen danken. Gastredner Hartmut Zitzewitz, Kommodore beim Lufttransportgeschwader 63 in Hohn, sagte: „Bürger, die sich mit der Stadt identifizieren, braucht Rendsburg mehr denn je.“

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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