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Die Verwaltung zieht nach Felde um

Amt Achterwehr Die Verwaltung zieht nach Felde um

Die Verwaltung des Amtes Achterwehr soll künftig in Felde arbeiten. Der Amtsausschuss entschied sich einstimmig bei einer Enthaltung im Grundsatz für den Bau eines neuen Amtsgebäudes im ländlichen Zentralort. Es stehen Kosten von vier Millionen Euro im Raum, die über einen Kredit getragen werden.

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Möglicher Standort für das neue Amtsgebäude: die Fläche Op de Wisch neben dem Edeka-Markt im Dorfzentrum von Felde.

Quelle: Torsten Müller

Achterwehr. Vertreter Feldes sicherten eine zusätzliche finanzielle Beteiligung der Gemeinde an den laufenden Finanzierungskosten in Höhe von 12,5 Prozent der jährlichen zentralörtlichen Mittel zu. Dies entspricht derzeit einem Betrag von 46000 Euro.

Bereits seit Jahren wird auf Amtsebene über die Zukunft der Amtsverwaltung nachgedacht. Das mehr als 40 Jahre alte Gebäude in Achterwehr müsste saniert und erweitert werden, um die Anforderungen zu erfüllen. Rolf-Dieter Carstensen (SPD), Vorsitzender des Finanz- und Bauausschusses, wies auf eine Gesamtinvestition von etwa 2,4 Millionen Euro hin. Es gebe jedoch Probleme aufgrund der Nachbarschaftsrechte; auch der Mangel an Parkplätzen könne auf dem Grundstück nicht behoben werden. Aus Sicht des Ausschusses ist ein Neubau, der auf etwa vier Millionen Euro taxiert wird, „wirtschaftlich sinnvoll“. Amtsvorsteher Detlef Ufert (SPD) betonte: „Ein Neubau kostet mehr, ist aber langfristig sinnvoller.“ Die Standortfrage war bisher offen gelassen worden.

Nach Berechnungen von Kämmerer Marco Carstensen würde sich die Amtsumlage von derzeit 18,7 Prozent durch den Neubau um etwa zwei Prozentpunkte erhöhen. Der Kämmerer wies darauf hin, dass die derzeit hohe Amtsumlage durch die Unterbringung von Flüchtlingen bedingt sei; 2020 könnten erhebliche Kosten wegfallen. Offen ist, welcher Erlös durch Verkauf oder Nachnutzung des jetzigen Amtsgebäudes in Abzug gebracht werden kann. Eine Kreditsumme von drei Millionen Euro könnte das Amt über 20 Jahre zinsgünstig für 0,5 Prozent finanzieren.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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