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Neuer Amtsdirektor nötig

Achterwehr Neuer Amtsdirektor nötig

Das Amt Achterwehr braucht zum 1. Juli 2016 einen neuen Amtsdirektor. Hans-Werner Grewin verabschiedet sich in den Ruhestand und steht für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung. Voraussichtlich im März bestimmt der Amtsausschuss die Nachfolge; die Bewerbungsfrist endet am 13. Februar.

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Kandidiert nicht für eine zweite Amtszeit: Amtsdirektor Hans-Werner Grewin.

Quelle: Torsten Müller

Achterwehr. Die Entscheidung kommt für Außenstehende überraschend. Wenn die achtjährige Amtszeit am 30. Juni abläuft, ist Grewin erst 61 Jahre alt. Der Chef von 30 Mitarbeitern gilt als streitbarer und selbstbewusster Stratege. „Ich bin kein Verwaltungsmann, der darauf wartet, Beschlüsse auszuführen“, sagt Grewin, der sich als „Gestalter und Ideengeber“ sieht. Darüber hinaus nimmt er kein Blatt vor den Mund. Mancher Bürgermeister oder manche Bürgermeisterin musste bei seinen Kommentaren schon mal schlucken.

 Der gebürtige Schönberger trat am 1. Januar 1995 seinen Dienst als Leitender Verwaltungsbeamter im Amt Achterwehr an. 2008 wurde der notorische Frühaufsteher zum Amtsdirektor gewählt, um das Ehrenamt zu entlasten. Aus einem Lebenszeitbeamten wurde ein kommunaler Wahlbeamter für die maximal Amtszeit von acht Jahren.

 Grewin muss aus zweierlei Gründen nicht erneut kandidieren: Nach dem Beschluss des Amtsausschusses, die künftige Amtszeit auf sechs Jahre zu verkürzen, haben sich die Rahmenbedingungen geändert. Zudem profitiert er durch die jüngste Änderung der Kommunalverfassung von einer Ausnahmeregelung: Bei einer erneuten achtjährigen Amtszeit wäre er mit 69 Jahren jenseits der gesetzlichen Altersgrenze. Bei der Entscheidung spielen jedoch auch Frustrationen mit. Vermehrt sei über ihn, aber nicht mit ihm gesprochen worden, meint er.

 Seine Nicht-Kandidatur hat für das Amt finanzielle Folgen: Bis zum 68. Lebensjahr muss es 70 Prozent der Versorgungslasten tragen – etwa eine Viertelmillion Euro. Da Grewin noch viel Resturlaub hat, ist Westensees Bürgermeister Adolf Dibbern (CDU) bis Juli häufiger als Stellvertreter gefordert.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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