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Feuerwehren rüsten auf Digitalfunk um

Amt Nortorfer Land Feuerwehren rüsten auf Digitalfunk um

Jetzt wird digital gefunkt im Amt Nortorfer Land. Seit Montag rüsten Nachrichtengerätetechniker die 35 Einsatzwagen der Feuerwehren im Amt nach und nach auf die neue Funktechnik um. Als erstes wurden ein Mannschaftstransporter und ein Mehrzweckwagen der Freiwilligen Feuerwehr Nortorf ausgestattet.

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Nortorfs Wehrführer Thomas Schröder freut sich über die neue Funktechnik in seinen Einsatzwagen.

Quelle: Gunda Meyer

Nortorf. „Jeder Wagen ist anders“, erklärt Wolfgang Musahl, Nachrichtengerätetechniker der Firma Funktechnik Sievers Ehlers aus Rendsburg. Für ein Fahrzeug brauchen er und sein Team zwischen einem halben und einem ganzen Tag. Das analoge Gerät wird ausgebaut, das digitale eingesetzt. Außerdem muss die Stromversorgung hergestellt und das GPS funktionsfähig gemacht werden.

Über 150 Handsprechfunkgeräte

Neben den neuen Funkgeräten für den Fuhrpark, bekommen die Wehren im Amt auch mehr als 150 neue Handsprechfunkgeräte, von denen einige sogar explosionsgeschützt sind. „Bedient werden die Geräte genauso wie die in den Fahrzeugen“, sagt Nortorfs Wehrführer Thomas Schröder. Die neuen Handgeräte können nicht nur vor Ort, sondern jetzt auch mit der Leitstelle kommunizieren.

Weniger Rauschen, bessere Sprachübermittlung

Der Feuerwehrfunk wird landesweit einheitlich umgestellt. Dass das Amt Nortorfer Land im Kreis Rendsburg-Eckernförde erst als Vorletzter seine Wehren ausstattet, sieht Schröder eher positiv: „Wir haben uns von den Wehren, die bereits ausgerüstet sind, ein paar Tipps geholt.“ Die Wehren, die schon umgestellt haben, seien bislang sehr zufrieden. „Das Rauschen ist weg, und man kann sich viel besser verstehen“, so Schröder.

25000 Euro kosten die Umbauarbeiten in den 35 Wagen, dazu kommen die Geräte. Ausgestattet werden alle Fahrzeuge zentral in Nortorf. „Immer wenn fünf Fahrzeuge fertig sind, kommt der Kreis zur Abnahme“, erklärt Schröder. Bis Mitte September sollen alle 35 Fahrzeuge umgerüstet werden.

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