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Dätgen hat den Titel geholt

Amtsfeuerwehrfest Nortorf Dätgen hat den Titel geholt

Flinke Beine, präzise Handgriffe und ganz viel Teamarbeit waren gefragt beim Amtsfeuerwehrfest in Nortorf. 22 Teams haben sich am Sonnabend in drei Disziplinen gemessen. Am Ende setzte sich die Dätgener Wehr durch. Brammer wurde Zweiter, Bargstedt Dritter.

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Tobias Rüschmann, Philip Volkmann und Mike Ronke von der Groß Vollstedter Wehr arbeiteten Hand in Hand bei der Einsatzübung.

Quelle: Gunda Meyer

Nortorf. „Ich freue mich besonders, dass vier Jugendwehren unter den Teams sind“, sagte Amtswehrführer Dirk Arendt. Eines der Jugend-Teams war sogar wehrübergreifend: Mitglieder aus Nortorf, Langwedel und Emkendorf traten gemeinsam an. „Aber auch in den Erwachsenen-Mannschaften sind viele junge Menschen am Start“, lobte Amtsvorsteher Hans Kaack in seiner Gastrede.

Junge Starter bei der Gnutzer Wehr

Einer von ihnen war Markus Siebken aus Gnutz. „Wir haben vor allem beim Schnelligkeitstest bewusst junge Leute aus unseren Reihen genommen“, erzählte der 22-Jährige. Gemeinsam mit Nils Wieschowski und Malte Rohwer raste Siebken mit den Schläuchen los. „Leider haben wir ein paar Strafpunkte bekommen, weil wir vor der Zeit gekurbelt haben“, sagte er nach dem Rennen. Fünf Wochen haben die Gnutzer Kameraden für die Vorbereitung gebraucht.

Emkendorfer setzten auf ihr Können und ein bisschen Glück

Ganz anders ist die Emkendorfer Wehr an den Wettkampf herangegangen. Ihre Strategie: „Wir haben nicht noch einmal extra geübt, wir sind in diesem Jahr einfach so dabei“, sagt Gemeindewehrführer Sönke Wiegel. Grund dafür ist der Bau des Feuerwehrgerätehauses, bei dem viele der Kameraden seit Monaten in viel Eigenleistung mit anpacken. „Das war erst einmal wichtiger.“ Trotzdem schlugen sich die Männer beim Schlauchzielwurf gut und holten sich einige Punkte.

Die Titelverteidiger aus Brammer legten sich bei der Einsatzübung mächtig ins Zeug, aber die Kameraden der Groß Vollstedter Wehr standen ihnen in nichts nach: „Wir sind in der Zeit vom Training geblieben und es hat alles funktioniert“, resümierte Nils Schlichting. Sechs Wochen hat das Team trainiert.

Neben ein bisschen Praxisübung geht es bei dem Wettbewerb auch um das Pflegen der Kameradschaft. Das sieht auch Schlichting so: „Wenn am Ende eine andere Wehr gewinnt, weil sie schneller ist, dann ist das verdient.“

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Ein Artikel von
Gunda Meyer
Holsteiner Zeitung

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