25 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Sketche des Kleinstadttheaters bejubelt

Amtskulturabend in Bokel Sketche des Kleinstadttheaters bejubelt

Mit einem kleinen Fest-Marathon feierte die Gemeinde Bokel am Wochenende ihr 750-jähriges Bestehen. Der Amtskulturabend im Festzelt und der Amtsfeuerwehrtag auf dem Spoortplatz lockten Hunderte von Gästen an.

Voriger Artikel
Kunst-Kaleidoskop am Straßenrand
Nächster Artikel
Insel des friedlichen Miteinanders

Die Jazzdance-Gruppe des TuS Nortorf blieb beim Kulturabend des Amtes Nortorfer Land trotz hakender CD im Rhythmus.

Quelle: Beate König

Bokel. „Es kribbelt mir in den Füßen, wenn ich Jazzdance sehe.“ Begeistert verfolgte Tina Dworschak als eine von 360 Gästen beim Amtskulturabend den Auftritt ihrer Töchter mit der Jazzdancegruppe des TuS Nortorf. Der Formationstanz der ganz in schwarz gekleideten Mädchen weckte bei der Mutter und ehemaligen Jazz-Tänzerin Tina Dworschak Erinnerungen an ihr eigenes Team. 20 junge Frauen, die TuS-Trainerin Inke Reinecker betreute, schafften es vor Jahren bis zur deutschen Meisterschaft. „Unsere Gruppe ist bis heute befreundet. Jetzt trainiert Inke unsere Töchter. Das ist sehr speziell.“

 Elf Gruppen zählte Moderator Uwe Schulz beim straff durchgeplanten Abend. Mehr als 150 Kinder, Jugendliche und Erwachsene präsentierten ihre Talente. Zu den amüsanten Highlights vor dem gemeinsam gesungenen Schleswig-Holstein-Lied zum Abschluss zählten die Sketche des Kleinstadt-Theaters aus Nortorf. Viel Gelächter ernteten die mit akuratem Timing einstudierten Loriot-Klassiker wie „Das Ei ist hart“, „Das Jodel-Diplom“ und die Show des talentbefreiten Zauberkünstlers. Der Nortorfer Jürgen Gissel schlüpfte in die Rolle des Magiers, der an akutem Trickversagen leidet und dennoch keinen Auftritt scheut. „Das ist Kultur!“, lobte Bürgermeister Horst Krebs das abwechslungsreiche Programm

 Gejubelt wurde am Sonnabend auf dem Festplatz: Beim Amtsfeuerwehrtag erkämpfte sich die Wehr aus Brammer den ersten Preis. „Wer mich trifft, bekommt eine Flasche Korn“, hatte Amtswehrführer Dirk Ahrendt die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Emkendorf beim Schlauchzielwerfen auf dem Amtsfeuertag handfest ermutigt und sich hinter das Tor gestellt, das 50 Punkte brachte. Feuerwehrmann Stefan Biedorf ließ sich das nicht zwei Mal sagen. Der 50-jährige zielte, warf und sahnte ab. Zum ersten Platz reichte es für die Emkendorfer, die mit sechs weiteren Gruppen, insgesamt 160 Kameraden, aus dem Amt um den Sieg kämpfte, dann aber nicht. Ellerdorf schaffte bei den Wettkämpfen, zu denen außerdem eine Schnelligkeitsübung und eine Einsatzübung mit Schaum gehörte, Platz zwei hinter Brammer, Groß Vollstedt Platz drei.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3