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In Ottendorf munkelt man vom "Oxit"

Amtsumzug nach Felde In Ottendorf munkelt man vom "Oxit"

Der mögliche Bau eines neuen Amtsgebäudes im Dorfzentrum von Felde eröffnet ein neues Diskussionsfeld. Grundsätzlich wird das von der Politik in Achterwehr angestrebt, aber es gibt noch kein Grundstück. Die Ottendorfer bringen den „Oxit“ ins Gespräch, weil die Verwaltung in Felde zu weit weg wäre.

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Ottendorf liegt näher an Kronshagen als an Achterwehr oder Felde. Ottendorfer hätten es bei einem "Oxit" nicht mehr so weit zur Verwaltung.

Quelle: Torsten Müller

Achterwehr. „Ist bekannt, dass die Stimmen in Ottendorf mehr werden, sich Kronshagen anzuschließen?“, fragte Rainer Brügmann, ehemaliger CDU-Gemeindevertreter in Kronshagen und Bredenbek, am Montag im Finanz- und Bauausschuss des Amtes Achterwehr. Kommt nach dem Brexit nun auch der „Oxit“?

„In der Ottendorfer Politik ist ein derartiger Schritt nicht beraten worden“, stellte Bürgermeisterin Sabine Sager (CDU) auf Nachfrage  fest. Sie bestätigte aber, dass im Dorf darüber diskutiert werde: „Für unsere älteren Bürger ist das ein großer Punkt.“ Schließlich liege das Felder Ortszentrum für Ottendorfer noch weiter entfernt als das bisherige Amtsgebäude in Achterwehr und sei mit dem Bus schlechter zu erreichen. Zum Rathaus in Kronshagen sind es von Ottendorf nur etwa zwei Kilometer.

Im März hatte sich der Amtsausschuss einstimmig und grundsätzlich dafür ausgesprochen, das Ortszentrum als künftigen Sitz der Verwaltung anzustreben. Voraussetzung sei, dass Felde jährlich 12,5 Prozent der Sonderzuweisung als Ländlicher Zentralort, derzeit 46000 Euro, dauerhaft zur Finanzierung beitrage. Gleichzeitig wurde Amtsdirektor Joachim Brand ermächtigt, Gespräche mit den Eigentümern über den Ankauf der erforderlichen Fläche zu führen. Doch darüber ist laut KN-Informationen noch keine Einigung erzielt worden. Die Preisvorstellungen liegen offenbar zu weit auseinander.

Vor einer endgültigen Entscheidung über die Zukunft der Amtsverwaltung müssen die acht Amtsgemeinden sowie der Kreis Rendsburg-Eckernförde angehört werden. „Abschließend entscheidet das Innenministerium des Landes“, betonte der Amtsdirektor.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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